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Deutschland / Weltweit Obama und Bush nehmen Abschied von John McCain
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Obama und Bush nehmen Abschied von John McCain
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14:42 01.09.2018
McCains Leiche war am Freitag im Kapitol aufgebahrt worden - eine Ehre, die in dieser Form bislang nur 30 Amerikanern vor ihm zuteil wurde. Quelle: imago/ZUMA Press
Washington

Eine Woche nach dem Tod von US-Senator John McCain nehmen am Samstag in Washington hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft Abschied von dem Ausnahmepolitiker. Bei einem Trauergottesdienst in der Nationalen Kathedrale in der US-Hauptstadt sollen die früheren Präsidenten Barack Obama und George W. Bush sprechen. Aus Deutschland wird Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet. US-Präsident Donald Trump nimmt an der Trauerfeier für seinen innerparteilichen Widersacher nicht teil.

Die „New York Times“ hatte berichtet, McCain habe vor seinem Tod mitgeteilt, er wünsche nicht, dass Trump auf seiner Beerdigung anwesend sein werde. Der Sender CNN berichtete, auch McCains frühere Vize-Kandidatin bei der US-Präsidentschaftswahl 2008, die Republikanerin Sarah Palin, sei nicht zu den Trauerfeiern eingeladen.

Langjährige Freundschaft mit Joe Biden

McCains Leiche war am Freitag im Kapitol aufgebahrt worden - eine Ehre, die in dieser Form bislang nur 30 Amerikanern vor ihm zuteil wurde. In Vertretung Trumps nahm Vizepräsident Mike Pence an der Zeremonie teil. „Wir werden uns immer daran erinnern, dass John McCain seinem Land gedient hat - und John McCain hat seinem Land ehrenhaft gedient“, sagte Pence.

In den Tagen zuvor hatten bereits die Bürger in McCains Heimatstaat Arizona Abschied von dem Senator nehmen können. Der frühere US-Vizepräsident Joe Biden - den trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit eine langjährige Freundschaft mit McCain verband - nannte den Verstorbenen bei einem Trauergottesdienst in Phoenix „einen Giganten unter uns“.

McCain starb im Alter von 81 Jahren

McCain war 1982 als Abgeordneter in den Kongress eingezogen. Von 1986 an bis zu seinem Tod gehörte er dem US-Parlament als Senator an. 2008 war McCain als Präsidentschaftskandidat der Republikaner dem Demokraten Obama unterlegen.

McCain war am vergangenen Samstag im Alter von 81 Jahren auf seiner Ranch in Arizona an den Folgen eines Gehirntumors gestorben. Erst nach massivem öffentlichem Druck hatte Trump die Verdienste des Kriegsveteranen und Senators öffentlich gewürdigt. Am Sonntag soll McCain auf dem Gelände der Marineakademie in Annapolis im US-Bundesstaat Maryland beigesetzt werden.

Von RND/dpa

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