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Deutschland / Weltweit Reker-Attentäter wählte bewusst "Rambo-Messer"
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Reker-Attentäter wählte bewusst "Rambo-Messer"
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12:53 22.04.2016
Der 44-jährige Anstreicher Frank S. hat das Attentat auf Henriette Reker vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin vor Gericht gestanden. Quelle: Oliver Berg/Henning Kaiser/Montage
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Düsseldorf

Der 44-jährige Anstreicher Frank S. hat das Attentat auf Henriette Reker vor ihrer Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin vor Gericht gestanden. Er habe sie nach einer Rose gefragt, zugestochen und das Messer direkt weggeworfen. "Das ist eine extreme, grausame Sache, die ich da gemacht habe", sagte er am Freitag vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. "Ich habe das als letzte Möglichkeit gesehen, etwas zu bewegen."

Um Theatralik reinzubringen, damit die Tat martialischer wirke, habe er bewusst sein großes "Rambo-Messer" für die Tat gewählt. Vor der Tat habe er schon morgens drei Bier getrunken, um sich zu enthemmen. Rekers Wahlkampftermine habe er schon am Vorabend herausgesucht und ausgedruckt. "Die ganze politische Situation hat mich sehr deprimiert."

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Reker war am 17. Oktober des verganenen Jahres bei einer Messer-Attacke schwer verletzt worden. Am Tag darauf wurde sie zur Kölner Oberbürgermeisterin gewählt.

dpa/are