Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Deutschland / Weltweit Scheuer lehnt verpflichtende Fahrtests für Senioren ab
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Scheuer lehnt verpflichtende Fahrtests für Senioren ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 06.02.2019
Ein Teilnehmer bei einen Fahrsicherheitstraining für Senioren fährt über eine Teststrecke. Quelle: Wolfram Kastl/dpa
Berlin

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) lehnt verpflichtende Fahrtests für ältere Autofahrer ab. „Einen Verkehrstest für Senioren wird es mit mir nicht geben“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Aus der Unfallstatistik ergeben sich keine Auffälligkeiten. Unfälle können einem 21 Jahre alten Fahrer genauso passieren wie einer 81 Jahre alten Fahrerin.“

Er setze auf Eigenverantwortung, sagte Scheuer. Das bedeute, „dass jeder immer wieder selbst seine Fitness und seine Fähigkeiten im Straßenverkehr überprüft“. Eine Verpflichtung, dies ab einem bestimmten Alter zu machen, komme nicht infrage.

Scheuer setzt auf automatisiertes Fahren für Senioren

Über Fahrtests für betagte Autofahrer wird immer wieder mal diskutiert. In Großbritannien gab es kürzlich eine solche Debatte, nachdem Prinz Philip einen Unfall hatte, bei dem der 97-Jährige selbst am Steuer saß.

Scheuer rechnet nach eigener Aussage damit, dass ältere Menschen dank autonomen und automatisierten Systemen „in naher Zukunft (...) nicht mehr unbedingt selbst fahren müssen“. Gerade auf dem Land könnten Ältere so mobil bleiben.

Lesen Sie auch: Scheuer wird zum Medienkritiker mit Ente

„Sie rufen ein autonom fahrendes Auto, können mit Freunden oder Nachbarn einsteigen und sich zu Apotheke oder Supermarkt bringen lassen. Das wird bald Realität werden und ist die größte Chance, um gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen“, sagte der Verkehrsminister.

Von RND/dpa/lf

Was Globalisierung und Digitalisierung vom jahrzehntelang gerühmten Standort Deutschland übrig lassen, weiß heute niemand. Angesichts der neuen Herausforderung sind die Deutschen noch immer viel zu passiv und zu naiv, kommentiert Matthias Koch.

06.02.2019

In seiner Rede zur Lage der Nation beharrt US-Präsident Donald Trump weiter auf dem Bau einer Mauer zu Mexiko. Die Zusammenarbeit mit den Demokraten sei dennoch erfolgreich. Als Beleg dafür nennt Trump Beschlüsse wie die jüngste Strafrechtsreform.

06.02.2019

Diese Personalentscheidung zählt zu den umstrittensten Besetzungen in der Ära von Donald Trump. Der frühere Öl- und Gaslobbyist David Bernhardt soll zum Innenminister der USA berufen werden und die Aufsicht über zahlreiche Naturschutzgebiet erhalten.

06.02.2019