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Deutschland / Weltweit „Lassen Sie sich nicht einlullen"
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit „Lassen Sie sich nicht einlullen"
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22:08 01.09.2013
Beide Kanzlerkandidaten wurden vor dem Adlershof lautstark von ihren Anhänger in Empfang genommen. Quelle: dpa
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Berlin

22:05 Uhr: Schluss, aus, vorbei. Nun wird ausgewertet.

21:59 Uhr: Die CDU-Chefin bekräftige, die Koalition mit der FDP fortsetzen zu wollen. Merkel macht wie Steinbrück deutlich, dass sie keine große Koalition anstrebe. Steinbrück bekräftigt, dass er dafür nicht zur Verfügung stehe.
21:57 Uhr: Moderator Raab bohrt hartnäckig nach, ob Steinbrück entgegen eigener Ankündigung nicht doch als Vizekanzler und Minister in eine große Koalition eintreten würde: «Oliver Kahn ist auch als Nummer zwei zur WM gefahren, weil es der Sache dient.» Steinbrück bekräftigt aber sein Nein dazu: «Ich will Sekt oder Selters.»
21:51 Uhr: Der SPD-Herausforderer hält der Bundesregierung erneut vor, bis jetzt noch nicht geklärt zu haben, inwieweit durch die NSA-Spionageaffäre Schaden für die Bundesrepublik Deutschland entstanden sei. Die Bundeskanzlerin bekräftigt, dass die schwerwiegenden Vorwürfe weiter geprüft würden. +++
21:49 Uhr: Merkel verteidigt die schwarz-gelbe Pflegereform. So sei erstmals etwas substanziell für Demenzkranke verbessert worden.
21:48 Uhr: Sowohl Merkel als auch Steinbrück sind nach eigener Auskunft privat krankenversichert. Angesprochen auf jüngste Berichte, dass gesetzlich Krankenversicherten in massivem Umfang Krankengeld, Rehas und Hilfsmittel verwehrt werden, sagt Merkel: «Wir haben einen Anspruch - und der heißt, dass jeder Mensch die Gesundheitsversorgung bekommt, die er braucht.»

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21:46 Uhr: Der Hashtag #tvduell hat es in die weltweiten Twitter-Charts geschafft. Direkt neben Lady Gaga.

21:36 Uhr: Steinbrück verteidigt den SPD-Parteitagsbeschluss wonach die Rente bis 2019 auf 67 Jahre ausgeweitet werden soll, wenn die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei 60- bis 65-Jährigen entsprechend zunehmen werde.
 

21:26 Uhr: Steinbrück wirft Merkel und der schwarz-gelben Koalition Wahlkampf-Ankündigungen ohne inhaltliches Fundament vor. «Das sind ja alles schöne Schachteln, die Frau Merkel ins Schaufenster gestellt hat.» Er bezieht sich etwa auf das Konzept einer Lebensleistungsrente oder einer Lohnuntergrenze, das einen Flickenteppich mit sich bringe. Ein «Jahr der Pflege» sei auch angekündigt gewesen, aber geschehen sei wenig.

21:21 Uhr: Steinbrück kündigt Korrekturen der Agenda 2010 im Fall eines Wahlsiegs an.

21:20 Uhr: Auf die Frage, ob Politiker gut bezahlt seien, vermeidet Steinbrück eine Antwort. Er war vor einigen Wochen in die Kritik geraten, weil er sagte, ein Bundeskanzler verdiene vergleichsweise zu wenig. Merkel auf die Frage, ob Politiker gut verdienen: Ja.
 

21:16 Uhr: Die Kanzlerin verweist erneut darauf, dass mit rund 29 Millionen mehr Menschen in sozialpflichtiger Beschäftigung seien als je zuvor in Deutschland.

21:14 Uhr: Steinbrück konterte den Vorwurf von Moderator Stefan Raab, sein Bild von der «Kavallerie» gegen Steuerbetrug sei eine «komplett leere Drohung» mit den Worten: «Stimmt doch nicht.» Beispielsweise könnten Verjährungsfristen verlängert werden.
 

21:07 Uhr: Merkel wirft Steinbrück vor, ihre Politik in der Eurokrise nur wegen des Wahlkampfs zu kritisieren.

21:03 Uhr: Im Streit um ein mögliches drittes Rettungspaket für Griechenland lässt die Kanzlerin offen, wie hoch weitere Hilfen ausfallen könnten: «Keiner weiß genau, wie sich die Dinge in Griechenland entwickeln.»

20:55 Uhr: Steinbrück wirft der schwarz-gelben Bundesregierung vor, trotz günstiger Wirtschaftsdaten die Verschuldung weiter erhöht zu haben.  

20:51 Uhr: Auf drängendes Nachfragen Steinbrücks sagt Merkel: «Mit mir wird es keine Pkw-Maut geben.»

20:50 Uhr: Merkel ließ eine Pkw-Maut für Ausländer, wie sie die CSU verlangt, weiter offen. Diese sei europarechtlich sehr schwierig.

20:49 Uhr:  Merkel bekräftigte das Ziel des Abbaus der öffentlichen Schulden.

20:45 Uhr: Merkel hält der SPD entgegen, Steuererhöhungen würden die derzeitige gute Ausgangslage verschlechtern und gerade den Mittelstand und das Handwerk treffen. Die Schere zwischen Reich und Arm öffne sich gerade nicht mehr weiter, wenn mehr Menschen in Arbeit kämen, sagte die Kanzlerin.

20:44 Uhr: Trotz der schlechten Umfragewerte für Steinbrück bedauert die Kanzlerin den SPD-Kandidaten nicht: «Nein, das hat Peer Steinbrück jetzt auch nicht nötig, dass er mir leid tut.»

20:44 Uhr: TV-Duell im Jahr 2013: Die Twitter-Timeline zum Hashtag #tvduell glüht. Heute gibt es beim Kurznachrichtendienst kein anderes Thema. Katrin Göring-Eckardt (Grüne) verbessert via Twitter die Kanzlerin: "Frau #merkel, es sind 7 Millionen, die für weniger als 8.50€ arbeiten, nicht ein paar wenige"

20:40 Uhr: Die Bundeskanzler trägt eine Kette in schwarz-rot-gold. Die Twittergemeinde hat ein neues Thema: Die Kette!

20:36 Uhr:  Steinbrück: «Meine Bitte ist: Lassen Sie sich nicht einlullen.»

20:34 Uhr: Steinbrück hält Merkel zum Auftakt des TV-Duells eine Politik des Abwartens und Aussitzens vor. «Mich bewegt die Vorstellung von einem Land, das aus dem Stillstand herauskommt.»

20:30 Uhr: Das Warten hat ein Ende. Es geht los.

20:19 Uhr: Im Studio G, der Lounge für die geladenen Gäste, ist bereits eine stattlichen Zahl CDU-Minister zu sehen, darunter Finanzminister Wolfgang Schäuble und Kanzleramtsminister Ronald Pofalla. Bei der SPD hält unter anderem der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig Steinbrück die Daumen.

20:15 Uhr: Das Los hat entschieden: Steinbrück beginnt die Debatte, Merkel hat das letzte Wort.

19:53 Uhr: Von 1998 bis 2009 stieg die Zahl der Nichtwähler bei Bundestagswahlen von 10,8 auf 18,1 Millionen - fast 30 Prozent. Bringt das Duell Steinbrück-Merkel diesmal wieder mehr Menschen an die Urne?

19:50 Uhr: Angela Merkel ist am Fernsehstudio in Berlin-Adlershof eingetroffen. Merkel wird von rund 150 Anhängern begeistert empfangen.

19:45 Uhr: Vom Kanzlerkandidaten bis zum Partei- und zum Fraktionschef hat die gesamte SPD-Spitze ausgeschlossen, dass die Linke nach dem 22. September zum Steigbügelhalter für Rot-Grün werden könnte.

19:39 Uhr: Der Vorsitzende der Linken, Bernd Riexinger, hat sein Tolerierungsangebot an SPD und Grüne wieder zurückgezogen: «Entweder wir sind richtig dabei, oder wir sind nicht dabei».

19:37 Uhr: 23 Millionen Euro kostet der SPD-Wahlkampf, die Agenturen Super J+K und Cross Media kümmern sich um die Werbung und deren Platzierung. Um junge Wähler besser zu erreichen, wird für viel Geld verstärkt im Privatfernsehen geworben.

19:32 Uhr: Peer Steinbrück ist zum TV-Duell eingetroffen.Anhänger von Angela Merkel buhten ihn aus, Jusos versuchten lautstark dagegen zu halten.

dpa/sup

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