Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Deutschland / Weltweit Transidente Grünen-Politikerin fordert Verbot der „Homoheilung“
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Transidente Grünen-Politikerin fordert Verbot der „Homoheilung“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:55 28.02.2019
Tessa Ganserer (Bündnis 90/Die Grünen): „Homosexualität und Transidentität sind keine Krankheiten und deshalb auch nicht therapierbar.“ Quelle: Matthias Balk/dpa
München

Deutschlands einzige transidente Landtagsabgeordnete Tessa Ganserer (Grüne) fordert ein bundesweites Verbot von Therapien für homosexuelle und transsexuelle Menschen.

Homosexualität und Transidentität sind keine Krankheiten und deshalb auch nicht therapierbar“, sagte die queerpolitische Sprecherin der Grünen im bayerischen Landtag in München. Dennoch gebe es in Bayern Ärzte, die weiterhin sogenannte Reparativ- oder Konversionstherapien anböten.

„Da solche Zwangstherapien nicht selten in den Suizid der betroffenen Kinder und Jugendlichen münden, müssen sie endlich verboten werden.“

„Kindeswohlgefährdender Hokuspokus

Ganserer forderte die Staatsregierung auf, einen bayerischen Vorstoß für ein bundesweites Verbot der „Homoheilung“: „Dieser kindeswohlgefährdende Hokuspokus muss endgültig gestoppt werden und darf sich auch nicht im Verborgenen fortsetzen.“

Jeder Mensch habe das Recht auf eine selbstbestimmte Geschlechtsidentität und dürfe deshalb nicht als psychisch krank stigmatisiert werden.

Die Landtags-Grünen fordern daher in einem entsprechenden Antrag Rückenwind aus Bayern für die Therapieverbots-Initiativen der Länder Hessen und Bremen sowie Unterstützung für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der ein Gesetzentwurf gegen sogenannte Konversionstherapien angekündigt hat.

Von RND/dpa/ngo

Ein weiteres Bundesland führt einen neuen Feiertag ein. Erst macht der Norden den Reformationstag arbeitsfrei, dann Berlin den Frauentag. Jetzt gönnt sich Thüringen einen weiteren freien Tag. Reicht es nicht langsam?

28.02.2019

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban will die CDU-Chefin besänftigen. Das legt ein Besuch von zwei Vertrauten Orbans bei Kramp-Karrenbauer nahe. Zuletzt war der Druck auf Orban wegen einer umstrittenen Anti-EU-Kampagne deutlich gewachsen. Die EU-Kommission ist aber alles andere als beruhigt.

28.02.2019

Asylbewerber werden in der Schweiz künftig in Bundesasylzentren untergebracht. Dort sollen auch Anwälte und Hilfsorganisationen vor Ort sein. Die Dauer des Verfahrens ist auf 140 Tage begrenzt. Damit sollen Rückführungen beschleunigt werden.

28.02.2019