Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Deutschland / Weltweit Trump warnt US-Bürger vor Reisen nach Venezuela
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Trump warnt US-Bürger vor Reisen nach Venezuela
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:54 30.01.2019
Vermummte Menschen protestieren gegen den venezolanischen Präsidenten Maduro. Quelle: Boris Vergara/dpa
Washington

US-Präsident Donald Trump hat US-Bürger wegen der sich zuspitzenden Krise in Venezuela vor Reisen in das südamerikanische Land gewarnt. Es würden massive Proteste erwartet, schrieb Trump am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf Twitter. «Amerikaner sollten bis auf weiteres nicht nach Venezuela reisen», fügte er hinzu.

Trump nahm in seiner Nachricht auch Bezug darauf, dass Präsident Nicolás Maduro der von Juan Guaidó geführten Opposition Gespräche angeboten hat und führte das auf den Druck der USA zurück. «Maduro ist bereit zu verhandeln, nachdem die USA Sanktionen verhängt haben und der Zugang zu Öleinnahmen gekappt wurde», schrieb der Republikaner.

Maduro hatte der Opposition zuvor in einem Interview zwar Gespräche angeboten, gleichzeitig aber erklärt, dass er der Forderung nach einer vorgezogenen Präsidentenwahl nicht nachgeben will.

Trump gratuliert Gegenpräsident Guaidó am Telefon

Dem venezolanischen Gegenpräsidenten Juan Guaidó hat Trump in einem Telefonat den Rücken gestärkt. Der US-Präsident habe ihm dabei zur «historischen» Übernahme der Präsidentschaft gratuliert und die Unterstützung der USA untermauert, teilte das Weiße Haus mit. Trump und der Oppositionsführer vereinbarten demnach, sich regelmäßig auszutauschen.

Guaidó bedankte sich in einer Twitternachricht bei Trump für den Anruf. «Er betonte seine totale Unterstützung unserer demokratischen Arbeit, seine Bereitschaft zu humanitärer Hilfe und die Anerkennung unserer Übergangspräsidentschaft durch seine Regierung», schrieb er

Mehrere Staaten stellen Maduro ein Ultimatum

In Venezuela tobt ein Machtkampf zwischen der Regierung Maduros und dem von den USA und zahlreichen anderen Ländern unterstützten Parlamentschef Juan Guaidó, der sich am vergangenen Mittwoch zum Übergangspräsidenten erklärt hatte.

Lesen Sie hier: Marco Rubio – Der Dirigent in der Venezuela-Krise

Mehrere europäische Staaten hatten Maduro zuletzt ein Ultimatum gestellt. Die Drohung: Ruft er bis zum Wochenende keine freien und fairen Wahlen aus, wollen unter anderen Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien Guaidó als Staatsoberhaupt anerkennen. 

 

Von RND/dpa

US-Präsident Donald Trump und Experten widersprechen sich diametral in der Einschätzung der Lage in Iran, Nordkorea und Russland. Trump macht seinem Ärger auf Twitter Luft und feuert scharf gegen seine eigenen Geheimdienste.

30.01.2019

In den sozialen Medien ist eine Debatte entbrannt: Türkische Frauen posteten Bilder von früher mit Kopftuch und heute ohne. Sie wollen sich befreien von familiären Zwängen und Frauen Mut machen.

30.01.2019

Wieder Probleme mit dem Regierungsflugzeug: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verlängert seine Äthiopienreise unfreiwillig – wegen eines technischen Problems an Bord. Es ist nicht das erste Mal, dass eine derartige Panne die Pläne eines Politikers durchkreuzt.

30.01.2019