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Deutschland / Weltweit Türkei zieht Truppen im Norden Syriens zusammen
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Türkei zieht Truppen im Norden Syriens zusammen
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16:32 23.12.2018
Nach Berichten von Kriegsbeobachtern und türkische Medien zieht die Türkei trotz einer entgegengesetzten Ankündigung Truppen in der Nähe einer nordsyrischen Stadt zusammen. (Archivbild) Quelle: Ismet Bicen/IHA/AP
Beirut

Die Türkei zieht trotz einer entgegengesetzten Ankündigung Truppen in der Nähe einer nordsyrischen Stadt zusammen. Das berichteten Kriegsbeobachter und türkische Medien am Sonntag. Die Stadt Manbidsch wird von Kurden kontrolliert, welche von den USA unterstützt und von der türkischen Regierung als Feinde angesehen werden. Ankara hatte zuvor mitgeteilt, eine geplante Offensive gegen die kurdischen Kämpfer werde sich wegen der Entscheidung der USA, ihre Truppen aus Syrien abzuziehen, verzögern.

Die USA hatten sich 2014 mit den syrisch-kurdischen Kämpfern zusammengetan, um gemeinsam die Terrormiliz Islamischer Staat zu bekämpfen. Das hat die Zusammenarbeit zwischen Ankara und Washington beeinträchtigt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte geschworen, die kurdischen Kämpfer zu vertreiben. Er sieht sie als Erweiterung des Aufstands in seinem Land an.

Vorwurf aus Ankara: USA und Kurden halten Abkommens nicht ein

Um die Befürchtungen der Türkei angesichts der kurdisch-amerikanischen Zusammenarbeit zu zerstreuen, sollten US- und türkische Truppen laut einem Abkommen vom Juni gemeinsam in der Gegend um Manbidsch patrouillieren. Ankara wirft den USA und Kurden jedoch vor, ihren Teil des Abkommens nicht eingehalten zu haben. Ankara hat bereits Truppen im Nordwesten Syriens und unterstützte dort syrische Kämpfer, um Städte und Dörfer von IS-Kämpfern und kurdischen Kämpfern zu räumen.

Hier finden Sie eine Übersicht zum Syrien-Konflikt: Wer kämpft wo und gegen wen

Bericht: Konvoi türkischer Truppen nach Syrien geschickt

Die türkische Nachrichtenagentur IHA berichtete am Sonntag, dass ein Konvoi türkischer Truppen über Nacht nach Syrien geschickt worden sei. Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden sie an die Frontlinie bei Manbidsch geschickt, wo US-Truppen stationiert waren. Demnach hätten 50 Fahrzeuge mit Soldaten und Ausrüstung die Grenze überquert.

Von RND/AP

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