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Deutschland / Weltweit USA schiebt Asylbewerber nach Mexiko ab – zum Warten
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12:39 30.01.2019
Carlos Catarldo Gomez aus Honduras ist der erste Einwanderer, der aus den USA nach Mexiko abgeschoben wurde. Quelle: AP
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Mexiko-Stadt

Die USA haben mit der Abschiebung mittelamerikanischer Migranten ins benachbarte Mexiko begonnen. Carlos Catarldo Gomez, ein Asylbewerber aus Honduras ist nach Tijuana zurückgeschickt worden, teilte ein Sprecher der mexikanischen Einwanderungsbehörde am Dienstagabend in der Grenzstadt mit. Gomez soll nun in Mexiko warten, bis ein US-Gericht über seinen Antrag entscheidet.

Ende Dezember hatten sich die USA nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums mit Mexiko auf ein Verfahren zur Abschiebung zentralamerikanischer Asylsuchender geeinigt. Demnach wollen die USA pro Tag bis zu 20 Menschen nach Mexiko bringen. Die mexikanische Regierung spricht dagegen von einer einseitigen Entscheidung der USA. Bisher hatte Mexiko sich geweigert, nicht-mexikanische Migranten wieder aufzunehmen, tut es aus humanitären Gründen aber nun doch.

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Flucht vor Armut und Gewalt

Der Großteil der Migranten, die an der Grenze zwischen den USA und Mexiko ankommen, stammt aus Mittelamerika. Sie sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen und hoffen auf Asyl in den USA. Bisher wurden die Migranten bei einer weiterführenden Bearbeitung ihres Antrags auf der US-Seite untergebracht.

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Ende 2018 waren rund 6000 Mittelamerikaner in sogenannten Karawanen auf ihrem Weg in die USA bis nach Tijuana gelangt. Ob der nun abgeschobene Honduraner Gomez darunter war, konnte der Sprecher der Einwanderungsbehörde nicht zweifelsfrei sagen. Der Mann hatte im November von Mexiko ein humanitäres Visum erhalten und dann auf der anderen Seite der Grenze Asyl in den USA beantragt.

Von RND/dpa

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