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Deutschland / Weltweit Westerwelle verliert stark an Vertrauen bei den Bürgern
Nachrichten Politik Deutschland / Weltweit Westerwelle verliert stark an Vertrauen bei den Bürgern
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11:30 07.04.2010
Immer weniger Bürger vertrauen laut einer Umfrage Guido Westerwelle (FDP).
Immer weniger Bürger vertrauen laut einer Umfrage Guido Westerwelle (FDP). Quelle: dpa
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Einer Umfrage zufolge vertrauen immer weniger Bürger Außenminister Guido Westerwelle (FDP). Der Vizekanzler verlor im Politikerranking des Hamburger Magazins „stern“ im Vergleich zur Umfrage Ende Dezember acht Punkte. Auf einer Skala von 0 bis 100 erreicht Westerwelle in der Forsa-Umfrage nur noch 34 Punkte - er ist damit Schlusslicht in der Rangliste der wichtigsten Politiker. Forsa- Chef Manfred Güllner sagte, er könne sich nicht erinnern, dass je ein deutscher Außenminister so schlecht beurteilt worden ist.

Das größte Vertrauen genießt laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage weiterhin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie führt mit 62 Punkten die Rangliste der Parteipolitiker an. Auf dem zweiten Platz folgt mit 57 Punkten Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Er verlor aber im Vergleich zur Umfrage vor drei Monaten fünf Punkte. Damit war er nach Westerwelle der größte Verlierer. Forsa befragte für den „stern“ zwischen dem 26. und 31. März 1000 Bürger.

Einen Monat vor der einzigen Landtagswahl dieses Jahres in Nordrhein-Westfalen verharrt auch die schwarz-gelbe Koalition bundesweit im Stimmungstief. In der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für „Stern“ und RTL blieben die Union wie in der Vorwoche bei 34 und die FDP bei 7 Prozent. Mit zusammen 41 Prozent liegen die Regierungsparteien damit gut sieben Punkte unter ihrem Bundestagswahlergebnis vom letzten September und sogar zehn Punkte unter den Werten von SPD, Grünen und Linkspartei.

Im Oppositionslager tauschten SPD und Grüne einen Punkt: Die SPD fiel auf 24 Prozent, die Grünen stiegen auf 15 Prozent. Die Linke hielt sich bei 12 Prozent. Für sonstige Parteien würden 8 Prozent der Wähler stimmen. Befragt wurden für den „Stern“/RTL-Wahltrend 2.002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger von Montag bis Donnerstag vergangener Woche.

dpa/ap