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Niedersachsen 14.000 neue Studienplätze dank Finanzspritze
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18:37 12.04.2013
Von Saskia Döhner
Die Hochschulen in Niedersachsen können künftig noch mehr Studienplätze anbieten als bisher. Quelle: dpa
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Hannoer/Berlin

In den nächsten Jahren können an den Hochschulen im Land rund 14000 Erstsemster mehr ihr Studium aufnehmen als ursprünglich geplant. Das kündigte Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grünen) gestern nach einer Sitzung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz in Berlin an. Bis 2015 sollen nun 49000 neue Plätze entstehen. Der Bund gibt dafür in den nächsten fünf Jahren rund 583 Millionen Euro zusätzlich, vom Land kommt noch einmal dieselbe Summe.

Dieses Abkommen ist eine Fortsetzung des Hochschulpaktes, den Bund und Länder angesichts explodierender Studierendenzahlen schon 2007 geschlossen hatten. „Jeder ist herzlich willkommen, hier zu studieren“, sagte Heinen-Kljajic. Ein klares Zeichen dafür sei auch die für das Wintersemester 2014/15 geplante Abschaffung der Studiengebühren. In Nordrhein-Westfalen wird jetzt ein doppelter Abiturjahrgang entlassen. Viele Jugendliche könnten nach Niedersachsen zum Studieren kommen.

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Beschlossen wurde am Freitag auch eine Qualitätsoffensive für die Lehrerbildung. Dafür erhält das Land in den nächsten zehn Jahr 50 Millionen Euro vom Bund. Angehende Lehrer sollen auch für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Handicaps ausgebildet werden.

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