Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Niedersachsen CDU: Studium
 soll flexibler
 werden
Nachrichten Politik Niedersachsen CDU: Studium
 soll flexibler
 werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:49 16.03.2010
Von Saskia Döhner
Anzeige

Die Regierungsfraktionen haben jetzt einen entsprechenden Entschließungsantrag verabschiedet, der im April im Landtag zusammen mit den Anträgen der Oppositionsparteien diskutiert werden soll. Viele Studiengänge seien überreguliert und mit Stoff überfrachtet, es gebe zu viele Prüfungen und Klausuren, kritisierte Nacke. „Da reden wir über Vereinheitlichung auf europäischer Ebene auf der einen Seite, und dann ist es auf der anderen Seite schier unmöglich, zwischen verschiedenen Hochschulen in Niedersachsen zu wechseln.“

Der Forderung der Opposition nach Abschaffung der Studiengebühren erteilen CDU und FDP aber eine klare Absage.

Mehr Mobilität, Flexibilisierung und weniger Stoff sind auch die Hauptziele einer Arbeitsgruppe, die sich derzeit um Verbesserungen bei der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master bemüht. Dem Gremium gehören Vertreter des Wissenschaftsministeriums, der Landeshochschulkonferenz und der Studierenden an. Im Herbst waren in ganz Deutschland Zehntausende Studenten auf die Straße gegangen, um gegen den Bologna-Prozess zu demonstrieren. Auch in Niedersachsen waren über Wochen an den Hochschulen Hörsäle besetzt worden. „Diese Proteste fließen natürlich in die Überlegungen der Arbeitsgruppe ein“, sagte gestern ein Sprecher von Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU). Ergebnisse sollen bald vorliegen.