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Niedersachsen Polizei speichert Daten von 4500 HIV-Kranken
Nachrichten Politik Niedersachsen Polizei speichert Daten von 4500 HIV-Kranken
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21:30 15.02.2017
Die Erfassung von HIV-Infizierten soll Polizisten schützen. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Bei der niedersächsischen Polizei waren im Januar laut einem Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ knapp 4500 Menschen gespeichert, die mit HIV oder Hepatitis B oder C infiziert sind. Nach Angaben des Innenministeriums in Hannover seien es genau 4498. Ihre Erfassung soll die Beamten schützen. Während einer Streifenfahrt etwa würde der Computer bei einer Personenabfrage gegebenenfalls den Hinweis „Ansteckungsgefahr“ anzeigen, schreibt das Blatt. Während das Ministerium solche Hinweise „zum Schutz von Beamten und Dritten“ für „nahezu unverzichtbar“ erklärte, kritisierte die Deutsche Aids-Hilfe die Praxis. Menschen mit HIV oder Hepatitis würden durch den Warnhinweis stigmatisiert.

dpa

15.02.2017
Heiko Randermann 17.02.2017