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Niedersachsen GEW ruft Lehrer und Pädagogen zum Warnstreik auf
Nachrichten Politik Niedersachsen GEW ruft Lehrer und Pädagogen zum Warnstreik auf
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12:22 09.02.2011
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Mit einem ersten Warnstreik von Lehrern und Pädagogen wollen die Gewerkschaften den Druck bei den laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder erhöhen. „Schwerpunkt werden am Montag all jene Schulen seien, in denen viele Angestellte beschäftigt sind“, sagte Rüdiger Heitefaut, Tarifsekretär der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, am Mittwoch in Hannover. Von 12.00 Uhr an sollen die Mitarbeiter von rund 30 Förderschulen, unter anderem in der Region Hannover, in Oldenburg, Lüneburg, Göttingen, Nienburg und Cuxhaven ihre Arbeit niederlegen.

„Wir gehen davon aus, dass die ausgewählten Schulen ab mittags dicht sind“, betonte Heitefaut. Ab 15.00 Uhr sei zudem auf dem Platz der Weltausstellung in Hannover eine zentrale Kundgebung geplant. „Wir müssen bereits jetzt den Druck erhöhen, da nur drei Tarifrunden geplant sind und die Länder noch kein Angebot vorgelegt haben.“

In der ersten Verhandlungsrunde hatten die Gewerkschaften für die rund 800.000 Beschäftigten der Länder durchschnittlich fünf Prozent mehr Lohn gefordert. Zudem soll das Tarifergebnis auf rund 1,24 Millionen Landes- und Kommunalbeamten übertragen werden. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring Hartmut (CDU), hatte die Forderung als „völlig überzogen“ zurückgewiesen. Weitere Verhandlungstermine sind am 24. und 25. Februar sowie am 9. und 10. März geplant. In Niedersachsen arbeiten derzeit etwa 9000 angestellte Lehrer und 7000 pädagogische Mitarbeiter, hinzukommen etwa 73.000 verbeamtete Lehrer.

dpa

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