Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Niedersachsen Gefälschte Briefe im Wahlkampf: AfD-Mann nimmt Strafe an
Nachrichten Politik Niedersachsen Gefälschte Briefe im Wahlkampf: AfD-Mann nimmt Strafe an
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:32 19.03.2019
Logo der AfD. Quelle: Daniel Karmann/dpa
Anzeige
Hannover

Der Ex-Landesschriftführer der niedersächsischen AfD hat einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Urkundenfälschung akzeptiert. Damit sei der Strafbefehl rechtskräftig, teilte das Amtsgericht Papenburg am Dienstag mit. Die Staatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass der AfD-Politiker Anfang des Jahres 2017 zwei Schreiben mit dem Briefkopf der Landeswahlleiterin gefälscht hat.

In den Briefen wurde der AfD bestätigt, dass die Landesliste mit den Kandidaten für die Bundestagswahl eingegangen sei. In Wirklichkeit lag der Behörde zu dem Zeitpunkt noch keine Liste vor. Die Landeswahlleiterin hatte Strafanzeige wegen Urkundenfälschung gestellt.

Anzeige

Laut Strafbefehl muss der AfD-Mann nun 60 Tagessätze zu 30 Euro zahlen. Zunächst hatte der Anwalt des 26-Jährigen Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt, diesen aber kurzfristig zurückgezogen. Die für Dienstag angesetzte Hauptverhandlung wurde daher abgesagt.

Von RND/dpa