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Niedersachsen Marienburg: Was haben die Welfen in die Sanierung investiert?
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16:28 15.01.2019
Die Welfen wollen die Marienburg an das Land Niedersachsen verkaufen. Quelle: Rainer Droese
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Pattensen/Hannover

Die Grünen im niedersächsischen Landtag wollen den Verkauf der maroden Marienburg an die öffentliche Hand verhindern. „Ich hoffe, dass die Landesregierung bei diesem Thema zur Vernunft kommt und den Kauf aufgibt - egal, wie der Streit im Haus Hannover ausgeht“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Partei, Stefan Wenzel.

Mit einer Kleinen Anfrage an die rot-schwarze Landesregierung wollen die Grünen erfahren, was aus den Erlösen aus der Versteigerung von Kunstgegenständen in Höhe von etwa 33,5 Millionen Euro geworden ist. Die Welfen hatten 2005 angekündigt, die Einnahmen in eine Stiftung fließen zu lassen, um das Schloss weiterhin für die Öffentlichkeit zu erhalten.

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Marienburg-Sanierung soll 27 Millionen Euro kosten

Ernst August von Hannover junior und Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler (CDU) hatten angekündigt, dass eine Tochter der Klosterkammer Hannover Schloss Marienburg für den symbolischen Preis von einem Euro kaufen werde. Die Sanierungskosten in Höhe von geschätzten 27 Millionen Euro wollten sich Land und Bund teilen. Das Land legte den Deal aber auf Eis, nachdem Ernst August senior die Schenkung der Marienburg an seinen Sohn widerrufen hatte.

„Die Sonderrechte des Adels wurden 1918 abgeschafft“, sagte Wenzel. Deshalb müssten die Eigentümer die Marienburg unterhalten und könnten bei Überforderung Zuschüsse beantragen.

Von RND/dpa

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