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Niedersachsen Neustart bei Endlager-Suche: Gorleben-Gegner protestieren
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14:51 12.11.2011
Die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Müll soll ausgeweitet werden. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover/Berlin

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hatte anschließend betont, es gebe keine Tabus. Am Ende solle ein Vergleich zwischen zwei möglichen Standorten stehen.

Atomkraftgegner im Wendland reagierten mit Zurückhaltung und Sarkasmus auf den verkündeten Neustart der Endlagersuche. Das Aus für Gorleben sei damit noch lange nicht beschlossene Sache, sagte Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation „ausgestrahlt“. Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg teilte mit, pünktlich zum Karnevalsbeginn habe Minister Röttgen eingeräumt, dass er bisher untätig geblieben sei.

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Die Gorleben-Gegner wollen deswegen heute bei einem „Unruhe-Tag“ mit vielfältigen Aktionen gegen das mögliche Endlager in Gorleben protestieren. Ihre Demonstrationen richten sich auch gegen den nächsten Castor-Transport ins Wendland, der am ersten Advent erwartet wird.

dpa

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Bundesumweltminister Norbert Röttgen kann sein Versprechen nicht halten, noch in diesem Jahr einen Entwurf für ein Endlagersuchgesetz vorzulegen. Bei dem geplanten Dialog mit den Ländern, der am Freitag mit einem Treffen in Berlin eröffnet werden soll, gehe es zunächst um die Verständigung über ein Verfahren, heißt es im Bundesumweltministerium.

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Der nächste Castor-Transport soll nach Planungen der niedersächsischen Landesregierung am 27. November im Zwischenlager Gorleben eintreffen. Ministerpräsident David McAllister (CDU) nannte am Dienstag den ersten Adventssonntag als Zieldatum für die Ankunft von elf weiteren Atommüllbehältern.

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Bei der Suche nach einem atomaren Endlager sollte Gorleben nach Ansicht des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller (Grüne) nicht mehr berücksichtigt werden.

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