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07:59 09.10.2012
Problematisch ist auch in Niedersachsen der demografische Wandel, weil es immer mehr alte und immer weniger junge Menschen geben wird.
Problematisch ist auch in Niedersachsen der demografische Wandel, weil es immer mehr alte und immer weniger junge Menschen geben wird. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Hannover

Nach Berechnungen des Landesamts für Statistik wird die Einwohnerzahl Niedersachsens bis zum Jahr 2030 von derzeit rund 7,8 Millionen auf etwa 7,4 Millionen zurückgehen. Noch einmal zehn Jahre später könnten es nur noch etwas mehr als 7 Millionen sein, glauben die Statistiker.

Problematisch ist der demografische Wandel, weil es immer mehr alte und immer weniger junge Menschen geben wird. Der Anteil der über 65-Jährigen liegt heute in Niedersachsen bei etwa einem Fünftel der Bevölkerung. 2030 wird er bei knapp einem Drittel liegen, in einigen Kreisen im Harz und im Osten des Landes sogar bei fast 40 Prozent. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen sinkt dagegen auf rund 17 Prozent.

Auch die Zahl der Hochbetagten über 80-Jährigen wird nach Prognosen der Statistiker vermutlich wachsen. Ihr Anteil an der Bevölkerung liegt derzeit bei gut 5 Prozent - 2030 wird er bei 8,4 Prozent liegen. Entsprechend wird der Pflegebedarf und die Belastung der Kranken- und Rentenkassen steigen.

Der Anteil der Menschen im Erwerbsalter wird bis 2030 von 59 auf dann 54 Prozent der Bevölkerung und danach noch deutlich stärker zurückgehen, so die Prognose der Experten. Schon heute ist der Fachkräftemangel in vielen Branchen ein Thema.

dpa

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