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Niedersachsen Umland-CDU setzt auf bewährtes Personal
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21:57 30.01.2017
Von Bernd Haase
Hermann Heldermann. Archiv
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Hannover

Es bewirbt sich unter anderem der frühere Bürgermeister Herrmann Heldermann von Gehrden.

Anders als die stadthannoversche CDU küren die Christdemokraten im Umland ihre Bewerber nicht bei einer zentralen Veranstaltung. In dieser Woche stehen zwei Versammlungen an, bei denen Parteichef Hendrik Hoppenstedt für den nördlichen und die parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium, Maria Flachsbarth, für den südlichen Bundestagswahlkreis zu Kandidaten gewählt werden sollen.

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Beide haben bis dato keinen Mitbewerber. Hoppenstedt hatte bei den vergangenen Bundestagswahlen seine SPD-Konkurrentin Caren Marks geschlagen und damit zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Direktmandat für die CDU im Raum Hannover geholt. Dieses Duell erlebt genauso eine Neuauflage wie das zwischen Flachsbarth und dem Vorsitzenden der Regions-SPD, Matthias Miersch, im südlichen Umland. Bisher hatte Miersch immer die Oberhand behalten, der Abstand war zuletzt aber gesunken.

Bei den Landtagswahlen hatte die CDU vor fünf Jahren sechs von sieben Direktmandaten im Umland geholt. Wenn nun zwischen dem 22. Februar und dem 2. März für die nächste Auflage nominiert wird, treten fünf der damaligen Sieger wieder an. Es sind Hans-Joachim Deneke-Jöhrens (Bereich Lehrte), Rainer Fredermann (Bereich Langenhagen), Editha Lorberg (Bereich Garbsen/Wedemark), Sebastian Lechner (Bereich Neustadt/Wunstorf) und Max Matthiesen (Bereich Barsinghausen). Alle sind nach Angaben der CDU-Geschäftsstelle bisher konkurrenzlos.

Den Bereich Springe hatte 2012 Gabriela Kohlenberg für die CDU geholt, die sich aber nicht erneut um ein Mandat bewirbt. Für die Nachfolge stehen bisher drei Kandidaten parat. Bekanntester unter ihnen ist Gehrdens früherer Bürgermeister Hermann Heldermann, der sein Amt vor zweieinhalb Jahren überraschend in einer Stichwahl an den SPD-Bewerber Cord Mittendorf verloren hatte. Heldermann, der in Hemmingen wohnt, war zwischenzeitlich schwer erkrankt, ist aber gesundheitlich wieder auf dem Posten. Konkurrenten sind Torsten Luhm aus Springe und Inga Behre aus Wennigsen.

Laatzen war vor fünf Jahren der einzige Bereich, der nicht an die CDU fiel. Für einen erneuten Versuch bewirbt sich der Laatzener Christoph Dreyer, der bereits Landtagsmitglied war, vor fünf Jahren aber nicht den Wiedereinzug schaffte. Will er wieder Direktkandidat werden, muss er sich gegen Ann-Katrin Lehrke aus Sehnde durchsetzen. Die 30-Jährige sitzt seit den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr im Rat ihrer Heimatstadt. Ihr Vater ist Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke.

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