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Niedersachsen Land will Familienstreit bei den Welfen abwarten
Nachrichten Politik Niedersachsen Land will Familienstreit bei den Welfen abwarten
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00:20 04.02.2019
Das Schloss Marienburg bei Pattensen. Foto: Julian Stratenschulte Quelle: dpa
Hannover

Die Aussagen von Ernst August Erbprinz von Hannover zur finanziellen Lage des Welfen-Hauses in der HAZ sind in der Landespolitik aufmerksam registriert worden. Der Erbprinz hatte in dem Interview betont, dass er nicht genug Geld für den Erhalt der Marienburg habe.

Das Wissenschaftsministerium hält offiziell weiterhin am geplanten Kauf des Schlosses über die Klosterkammer fest. Es sei Pflicht des Landes, Kulturgüter von herausragender Bedeutung – wie zum Beispiel die Marienburg – zu erhalten, sagte Ministeriumssprecherin Anna Anding der HAZ. Solange aber die „familieninternen Unstimmigkeiten“ über einen Verkauf nicht geklärt seien, könnten keine weiteren Schritte umgesetzt werden.

Grüne: „Noch mal genau hinschauen“

Die Grünen bezweifeln, dass von den 44 Millionen Euro, die eine Auktion auf der Marienburg 2005 gebracht hatte, nichts mehr übrig sei. Man müsse noch einmal genau hinschauen, welche Werte da seien, sagte der Grünen-Abgeordnete Stefan Wenzel. „Auf dieser Grundlage kann das Land den Deal so nicht machen.“

Die FDP zeigte sich verwundert über die niedrigen Instandhaltungskosten der Marienburg, die das Land mit 18.000 Euro jährlich angibt. „Entweder liegen nicht alle Zahlen auf dem Tisch, oder aber die Zahlen zeigen deutlich, warum das Gebäude in einem so desolaten Zustand ist“, sagte die FDP-Abgeordnete Susanne Schütz.

Von Marco Seng

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