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Deutschland / Weltweit Barmer und Gmünder Ersatzkasse wollen fusionieren
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Barmer und Gmünder Ersatzkasse wollen fusionieren
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19:19 23.09.2009
Barmer-Hauptsitz in Wuppertal Quelle: ddp
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Die neue Kasse wäre mit 8,6 Millionen Versicherten, 19.500 Mitarbeitern und 1200 Geschäftsstellen die größte gesetzliche Kasse bundesweit. Die Barmer bringt 6,9 Millionen und die GEK 1,7 Millionen Versicherte in die neue Kasse ein.

Deren Name steht laut Barmer-Sprecher Athanasios Drougias noch nicht fest. Es handele sich aber nicht um eine Übernahme, sondern eine gleichberechtigte Vereinigung. Das solle sich auch im künftigen Namen widerspiegeln, sagte Drougias auf ddp-Anfrage.

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Die GEK bezeichnete die Barmer als „Wunschpartner“. In den vergangenen Wochen hatte die GEK nach eigenen Angaben mit den großen Ersatzkassen über ein Zusammengehen verhandelt und sich für die Barmer entschieden.

Die Barmer begrüßte die Entscheidung. „Zwei starke Partner könnten ihre Kompetenzen in einem zunehmend wettbewerbsorientierten Gesundheitswesen bündeln und im Sinne ihrer Versicherten einsetzen“, sagte der Barmer-Vorstandsvorsitzende Johannes Vöcking.

Der Verwaltungsrat der Barmer soll am Freitag über die Fusion entscheiden. Der GEK-Verwaltungsrat will Anfang November über den Fusionsvertrag und die Satzung der neuen Kasse beraten. Die neue Krankenkasse könnte dann im Januar starten.

ddp