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Deutschland / Weltweit Biofleisch-Affäre erreicht Niedersachsen
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Biofleisch-Affäre erreicht Niedersachsen
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18:55 19.06.2015
Hat auch Edeka-Verarbeitungsbetrieb in Niedersachsen das vermeintliche Schweinefleisch bezogen? Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Schwerin/Hannover

Vom mutmaßlichen Betrug mit Bio-Schweinefleisch in Mecklenburg-Vorpommern ist auch Deutschlands größter Einzelhändler Edeka betroffen. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, hat ein unter Betrugsverdacht stehender Landwirt aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim Edeka beliefert. Er soll konventionell aufgezogene Schweine als Bio-Tiere verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft Schwerin ermittelt gegen den Mann.

Ein Edeka-Sprecher erklärte am Freitag in Hamburg auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, ein Verarbeitungsbetrieb in Niedersachsen, der zum regionalen Großhandelsbetrieb Edeka Minden-Hannover gehöre, scheine zeitweise Schweine aus dem genannten Betrieb bezogen zu haben. „Nachdem uns die Bio-Kontrollstelle über die Vorwürfe informiert hat, haben wir die Ware unmittelbar und vorsorglich gesperrt.“ Wenn die Vorwürfe zutreffen, sei Edeka betrogen worden. „Wir prüfen aktuell den Vorfall und auch rechtliche Schritte gegen den Betrieb“, so der Edeka-Sprecher. 

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dpa/sag