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Deutschland / Weltweit Bund will Lösung für Personalsituation
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Bund will Lösung für Personalsituation
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14:46 02.09.2013
Ein Mann wartet am 02.09.2013 auf dem Bahnsteig im Hauptbahnhof in Mainz auf einen einfahrenden Zug. Nach wochenlangen Zugausfällen läuft der Bahnverkehr in Mainz wieder nach dem normalen Fahrplan. Quelle: dpa
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Mainz/Berlin

Der Bahnverkehr rollt nach wochenlangen Problemen wieder normal im Mainzer Hauptbahnhof. Regional- und Fernzüge seien fahrplanmäßig ohne Einschränkungen unterwegs, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Montag in Frankfurt. Am vergangenen Wochenende hielten und starteten die Züge bereits wieder normal - nun ist das auch wochentags so. Die Verkehrspolitiker im Bundestag debattierten am Montag in Berlin über die Personalsituation bei der Bahn.

Das Bundesverkehrsministerium fordert in einem Bericht, "dass solche Situationen zukünftig nicht auch an anderen Betriebsstellen der DB Netz AG eintreten". Die Verantwortung für den Eisenbahnbetrieb liege allein bei der Deutschen Bahn AG, heißt es darin. Deren alleiniger Aktionär ist der Bund. Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber drückte sein Bedauern für die wochenlangen Probleme aus. "Diese blamablen Vorfälle hätten so nicht passieren dürfen", sagte er dem "Hamburger Abendblatt" (Montag). Die Deutsche Bahn arbeite mit Hochdruck daran, dass sich so etwas nicht wiederhole. In Mainz seien viele Faktoren wie Langzeitkranke, weitere Personalausfälle und Urlaube zusammengekommen.

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Weil rund die Hälfte der 15 Fahrdienstleiter im Mainzer Stellwerk krank oder im Urlaub waren, fielen seit Anfang August Züge aus oder wurden umgeleitet. Mainz war zeitweise vom Fernverkehr abgekoppelt, auch Regionalzüge fielen aus. Tausende Pendler mussten warten, anderswo einsteigen oder mit dem Bus fahren. Die Bahn will Stammkunden mit bis zu 50 Euro entschädigen. Bis zum Jahresende plant die DB, mehr als 600 zusätzliche Fahrdienstleiter einzustellen. Mehr als 12 000 Fahrdienstleiter sind derzeit bei der Deutschen Bahn beschäftigt.

dpa

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