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Deutschland / Weltweit Erholung auf EU-Automarkt setzt sich ohne Deutschland fort
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Erholung auf EU-Automarkt setzt sich ohne Deutschland fort
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12:39 16.03.2010
BMW registrierte ein Plus von 6,7 Prozent, Mercedes ein Plus von 0,8 Prozent. Quelle: dpa (Archiv)
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Kaum Aufschwung auf dem deutschen Automarkt. In Deutschland brach der Markt laut bereits bekannten Zahlen um fast 30 Prozent ein, während er in Frankreich um gut 18 Prozent, in Großbritannien um 26,4 Prozent und in Spanien sogar um 47 Prozent zulegte. Teils starke Rückgänge gab es in osteuropäischen Ländern. Insgesamt wurden laut ACEA in der EU 974. 346 Neuwagen zugelassen, aus Malta und Zypern lagen allerdings keine Daten vor.

Der Branchenverband führte die anhaltende Erholung nach einem Plus von knapp 13 Prozent im Januar weiter auch auf Abwrackprämien in Westeuropa zurück. In Deutschland können die Prämien sich noch bis zum Sommer in den Zahlen niederschlagen. Bis Ende Juli müssen diejenigen, die bis September 2009 einen Antrag stellten, alle nötigen Unterlagen einreichen, darunter die Zulassungsbescheinigung. Laut Verband der Automobilindustrie wurde wegen des Anlaufens der Prämie im Februar 2009 ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht - das könnte den starken Rückgang im Februar 2010 mit erklären.

Bei den Herstellern machte die Marke Dacia aus dem Renault-Konzern mit einem Plus von 45,4 Prozent den größten Sprung in der EU. Volkswagen verkaufte zwar als Marktführer rund 107.400 Autos, registrierte damit aber ein Minus von 1,7 Prozent. Zusammen mit den anderen Marken des Volkswagen-Konzerns wie zum Beispiel Audi und Bugatti ergab dies ein Minus von 2,2 Prozent. Opel kam mit seiner Schwestermarke Vauxhall auf ein Minus von 5,8 Prozent. BMW registrierte ein Plus von 6,7 Prozent, Mercedes ein Plus von 0,8 Prozent.

afp