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Deutschland / Weltweit Gewerkschaftsboss warnt: Ohne zügigen Netzausbau werden die Kohlekraftwerke länger laufen müssen
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13:16 27.01.2019
Michael Vassiliadis, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE): „Kommt etwa der Netzausbau nicht endlich in die Gänge, wird der Ausstiegspfad nicht einzuhalten sein.“ Quelle: Monika Skolimowska/dpa
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Berlin

Nach dem Kohlekompromiss fordert der Vorsitzende der IG Bergbau, Chemie und Energie, Michael Vassiliadis, zügige Fortschritte beim Ausbau von Netzen, Speichern und Erneuerbaren Energien und warnt davor, dass andernfalls die Kohlekraftwerke länger als geplant in Betrieb bleiben müssten. „Es versteht sich eigentlich von selbst, dass wir keine Kraftwerke abstellen, wenn die sichere Versorgung der Menschen und der Industrie mit Strom nicht gewährleistet werden kann“, sagte Vassiliadis dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Versorgungssicherheit ohne Kohle wird es nur geben, wenn der Ausbau von Netzen, Speichern und Erneuerbaren Energien vorankommt“, sagte Vassiliadis weiter. „Kommt etwa der Netzausbau nicht endlich in die Gänge, wird der Ausstiegspfad nicht einzuhalten sein“, fügte der Gewerkschafter hinzu.

Vassiliadis betonte, er selbst, sei an einem Erfolg der Energiewende interessiert. „Wir sind bereit, unseren Teil dafür beizutragen und haben entsprechend geliefert. Jetzt müssen aber auch andere liefern.“

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Von Andreas Niesmann/RND

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