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Deutschland / Weltweit K+S bleibt im Dax
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit K+S bleibt im Dax
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12:24 05.09.2013
Seit Wochen war darüber spekuliert worden, dass K+S seinen Platz im Dax verlieren könnte. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Dem Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S bleibt trotz der jüngsten Kursstürze ein Abstieg aus der Börsen-Bundesliga erspart. Wie die Deutsche Börse am Mittwochabend nach US-Handelsschluss mitteilte, wird es im September im Deutschen Aktienindex Dax keine Änderungen geben. Die Entscheidung verhalf K+S am Donnerstag zu Kursgewinnen verholfen. Die Anleger reagierten erleichtert auf die Index-Entscheidung der Deutschen Börse. Die Papiere des Kasseler Konzerns legten am Vormittag zwischenzeitlich um mehr als zwei Prozent auf 19,48 Euro zu. Der Konzern wollte sich am Donnerstag nicht zum Dax-Verbleib äußern.

Im MDax und seinem kleinen Bruder SDax dagegen werden zahlreiche Plätze mit Börsenneulingen besetzt. Im Technologie-Index TecDax gibt es ebenfalls Wechsel. Seit Wochen war darüber spekuliert worden, dass K+S seinen Platz im Dax verlieren könnte. Als mögliche Aufrücker waren der Handelsriese Metro und der Chemikalienhändler Brenntag gehandelt worden. Ende Juli war die K+S-Aktie auf Talfahrt gegangen, nachdem der russische Kali-Gigant Uralkali mit Signalen für niedrigere Kali-Preise den Markt erschüttert hatte. In der Spitze verloren K+S-Papiere fast 40 Prozent. Für die Zusammensetzung des Dax ist der Marktwert aller frei gehandelten Aktien eines der Kriterien.

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Aufgenommen werden in den Index der mittelgroßen Werte die einstige Siemens-Lichttochter Osram und das Chemieunternehmen Evonik. Zudem steigt der Privatsender RTL vom SDax noch in den MDax auf. Der Sportartikelhersteller Puma, der Agrarhändler Baywa sowie der Kohlenstoffspezialist SGL Carbon werden künftig im SDax zu finden sein. Dort werden zudem noch der Gabelstaplerhersteller Kion und Deutsche Annington als Börsenneuzugänge aufgenommen. Herausgenommen werden für die vielen Neuzugänge im SDax die insolvente Baumarktkette Praktiker, das Spezialchemieunternehmen SKW Stahl, das Medienunternehmen Highlight Communications sowie SMT Scharf. „Damit gibt es nun keinen Index-Wert mehr im SDax, dessen Börsenwert nach Streubesitz unter 100 Millionen Euro liegt“, hebt Index-Expertin Petra von Kerssenbrock von der Commerzbank hervor.

Der auf Software im Gesundheitswesen spezialisierte Hersteller Compugroup wird außerdem Euromicron im TecDax ersetzen. Darüber hinaus zieht der Software-Anbieter Nemetschek für Süss Microtec noch in diesen Index ein. Alle Änderungen treten am 23. September in Kraft. Vor allem für frisch an die Börse gegangene Unternehmen, aber auch für Index-Aufsteiger, sind die Überprüfungstermine der Deutschen Börse für die Dax-Indizes wichtig, da sie dadurch in den Fokus der Anleger rücken. Und all jene Fonds, die den Index exakt nachbilden, sind zudem verpflichtet, diese Anteilsscheine nun gegen die Absteiger auszutauschen. Das hat in der Regel nochmals einen positiven Einfluss auf deren Aktienkurse.

dpa/r.

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