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Deutschland / Weltweit Normaler Flugbetrieb in Frankfurt
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Normaler Flugbetrieb in Frankfurt
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17:34 24.02.2012
Der Flugverkehr in Frankfurt geht weiter - die Tarifverhandlungen auch. Quelle: dpa
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Frankfurt/Main

Im Tarifkonflikt am Frankfurter Flughafen haben der Betreiber Fraport und die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) ihre Gespräche am Freitag fortgesetzt. Über Einzelheiten aus den Verhandlungen über ein neues Tarifwerk für die Beschäftigten auf dem Vorfeld des größten deutschen Airports wurde nichts bekannt. Die Gespräche dauerten am Nachmittag an. Derweil normalisierte sich der Flugbetrieb am wichtigsten deutschen Drehkreuz. Es gebe keine Ausfälle mehr, die auf die vergangenen Streiks zurückzuführen seien, sagte ein Fraport-Sprecher.

Nach fünf Tagen Streik waren Fraport und die GdF am Donnerstag an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. 200 Vorfeldlotsen, Flugzeugeinweiser und Verkehrsdisponenten hatten zuvor die Arbeit niedergelegt und mehr als 1200 Starts und Landungen verhindert. Fraport hatte mit eigens geschulten Ersatzmannschaften dagegengehalten.

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Die GdF fordert erhebliche Einkommenserhöhungen, höhere Zulagen und geringere Arbeitszeiten und hatte mit einem erneuten Ausstand gedroht, sollten sich nicht schnell Annäherungen ergeben. Laut Fraport laufen die Forderungen für einzelne Beschäftigte auf bis zu 70 Prozent höhere Entgelte hinaus.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi warnte vor einem überhöhten Abschluss in dem Konflikt. Sollte sich der Flughafenbetreiber mit der GdF auf Basis seines letzten Angebots vor dem Streik auf Einkommenssteigerungen für bestimmte Berufsgruppen einigen, werde Verdi vergleichbare Forderungen stellen, kündigte die Gewerkschaft in einem Schreiben an den Fraport-Vorstand an.

Verdi wird dann, zur Wiederherstellung der Tarif- und Eingruppierungsgerechtigkeit in der Fraport AG, in vergleichbaren Tätigkeitsfeldern gleiche Einkommenssteigerungen fordern", hieß es in einem Schreiben. „Auch an der Streikbereitschaft der Gewerkschaft Verdi sollten Sie zu keinem Zeitpunkt zweifeln."

Fraport hatte zunächst vorgeschlagen, die Bezüge für die 91 Mitarbeiter der Vorfeldaufsicht, die in den „Follow-Me-Wagen" sitzen, und der 29 Beschäftigten in der Verkehrszentrale im branchenüblichen Rahmen zu erhöhen. Kurz vor dem Streik hatte Fraport nach eigenen Angaben nachgebessert, aber keine Details genannt.

dpa

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