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Deutschland / Weltweit Privatbahnen: Vorerst kein neues Angebot an GDL
Nachrichten Wirtschaft Deutschland / Weltweit Privatbahnen: Vorerst kein neues Angebot an GDL
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14:08 22.02.2011
Die Lokführer haben am Dienstagmorgen gestreikt.
Die Lokführer haben am Dienstagmorgen gestreikt. Quelle: dpa
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Es gebe kein neues Angebot, da schon mehrfach nachgebessert worden sei. Die unterschiedlichen Positionen rechtfertigten Streiks „in keinster Weise“, sagte Verhandlungsführerin Ulrike Riedel. Verhandlungen seien der richtige Weg, dafür müssten aber beide Tarifparteien kompromissbereit sein.

Der morgendliche Warnstreik am Dienstag habe bei den sechs Bahnen „punktuell massive Einschnitte“ zur Folge gehabt, berichtete der Sprecher. Flächendeckende Beeinträchtigungen habe es aber nicht gegeben. Die Bilanz der GDL, dass insgesamt rund 80 Prozent des Zugverkehrs erfasst worden seien, treffe für die Privatbahnen bei weitem nicht zu. Sie fahren Regionalzüge in mehreren Bundesländern.

Co-Verhandlungsführerin Ulrike Haber-Schilling betonte, die sechs Bahnen seien entgegen Behauptungen der Gewerkschaft bereit, mit der GDL einen Branchentarifvertrag für alle Lokführer abzuschließen. Die einzige Bedingung sei, dass dieser den Branchentarifvertrag für den Nahverkehr respektieren müsse, der bereits mit der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG abgeschlossen worden sei.

dpa

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