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Deutschland / Weltweit Riesenlaster stoßen auf Bedenken der SPD
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10:37 25.01.2015
Bis Ende 2016 werden die Riesenlaster auf Deutschlands Straßen getestet. Quelle: Friso Gentsch (Symbolfoto)
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Berlin

„Solche Absichten müssen mit dem Parlament und den Koalitionsfraktionen vorab diskutiert werden“, sagte Burkert.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte kürzlich der „Deutschen Verkehrs-Zeitung“ gesagt: „Ich möchte, dass der Lang-Lkw in den Regelbetrieb geht.“ Derzeit läuft noch ein Feldversuch mit überlangen Transportern, die 25,25 Meter messen dürfen - also 6,50 Meter mehr als sonst zulässig.

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Neun Bundesländer nehmen an Test teil

Burkert sagte, es bestünden nach wie vor Sicherheitsbedenken. Zudem drohe eine Verlagerung von Gütertransporten auf die Straße statt auf die Schiene. Dobrindt hatte dagegen bei einer Zwischenbilanz im Herbst hervorgehoben, dass bei geeigneten Gütern zwei Lang-Lkws bis zu drei herkömmliche Lastwagen ersetzen könnten. „Das spart Sprit und entlastet Straße und Umwelt.“

Im Rahmen des bis Ende 2016 geplanten Tests dürfen Riesenlaster auf etwa der Hälfte des Autobahnnetzes fahren. Angemeldet sind inzwischen laut Bundesanstalt für Straßenwesen 111 Fahrzeuge von 42 Unternehmen. Die zulässigen Straßen erstrecken sich auf neun Länder. Komplett beteiligen sich Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Bremen hat die Autobahnen freigegeben, Mecklenburg-Vorpommern einzelne Abschnitte.

Kritik kam auch von der Bahnlobby-Organisation „Allianz pro Schiene“. Wenn Dobrindt kurz nach der Halbzeit des Tests den Regelbetrieb von Riesen-Lkw befürworte, sei die wissenschaftliche Begleitung „endgültig zur Farce geworden“, sagte Geschäftsführer Dirk Flege.

dpa

24.01.2015
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Albrecht Scheuermann 23.01.2015