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Niedersachsen Dämpfer für Niedersachsens Bewerbung um Batterie-Forschungsfabrik
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Dämpfer für Niedersachsens Bewerbung um Batterie-Forschungsfabrik
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09:55 28.06.2019
Salzgitter bewirbt sich für eine Batteriezellen-Forschungsfabrik. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Hannover

Die Hoffnung Niedersachsens, Standort einer Forschungsfabrik für Batteriezellen zu werden, hat einen Dämpfer erhalten. Experten der Gründungskommission beim Bundeswirtschaftsministerium sollen eine Empfehlung für Ulm in Baden-Württemberg abgegeben haben, wie das niedersächsische Wissenschaftsministerium mitteilte. Eine Entscheidung sei damit aber noch nicht gefallen sei. „Wir sind weiter hoffnungsvoll, dass wir noch eine Chance haben“, sagte eine Ministeriumssprecherin. Zuvor hatte der Berliner „Tagespiegel“ berichtet, die Kommission habe ein „eindeutiges Votum“ zugunsten der baden-württembergischen Bewerbung mit dem Standort Ulm abgegeben.

Bund gibt 500 Millionen Euro

Niedersachsen ist mit einem Industriegebiet in Salzgitter in dem vom Bundesforschungsministerium ausgerufenen Wettbewerb dabei. Für das Land nimmt die Technische Universität (TU) Braunschweig an dem Rennen um den Standort teil. Auch ein Sprecher des Berliner Ministeriums erklärte, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei, sie werde aber in Kürze verkündet.

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Mit der Forschungsfabrik will die Bundesregierung die Voraussetzung für Batteriezellfertigungen in Deutschland verbessern. Der Bund will die Forschungsfabrik mit einer halben Milliarde Euro fördern. Als Entscheidungstermin war der 8. Juli verkündet worden.

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Von RND/dpa