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Niedersachsen Hannover baut 18 Prozent mehr VW Transporter
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Hannover baut 18 Prozent mehr VW Transporter
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00:22 23.01.2015
Von Lars Ruzic
Im Laufe dieses Jahres will VW Nutzfahrzeuge die sechste Generation des Klassikers vorstellen - zwölf Jahre nach dem Start des T5. Quelle: dpa
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Hannover

In ihrem letzten vollen Jahr vor dem Modellwechsel hat die fünfte Transportergeneration noch einmal für kräftige Produktionssteigerungen im hannoverschen Stammwerk von VW Nutzfahrzeuge gesorgt. Wie das Unternehmen mitteilte, sind 2014 mit gut 151 000 T5 fast 18 Prozent mehr Fahrzeuge der Baureihe vom Band gelaufen als im Vorjahr - und so viele wie seit 2008 nicht mehr. Wegen der großen Nachfrage habe man 36 Sonderschichten fahren und an 28 Sonnabenden arbeiten müssen, teilte VWN mit. „Die Zahlen belegen, dass wir erstklassig aufgestellt sind“, sagte Produktionsvorstand Josef Baumert.

Für das zweite in Hannover gebaute Modell gilt das zurzeit weniger. Die Produktionszahlen des Pick-ups Amarok reduzierten sich um mehr als ein Viertel auf 18 000. Die Auslastung lag damit 2014 nicht einmal bei der Hälfte dessen, was die Kapazitäten hergeben. Für die Beschäftigten ergaben sich daraus jedoch keine Probleme. Wer in der Amarok-Fertigung nicht benötigt wurde, wechselte zu den Transportern.

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Neuer Transporter wird bald vorgestellt

Im Laufe dieses Jahres will VW Nutzfahrzeuge die sechste Generation des Klassikers vorstellen - zwölf Jahre nach dem Start des T5. Die Vorbereitungen auf dem Werksgelände laufen bereits auf Hochtouren. Der T6 gilt allerdings nur als Übergangsmodell mit verkürzter Laufzeit, bevor mit der siebten Generation ein neuer Nutzfahrzeug-Baukasten zum Tragen kommen soll, den sich der Transporter und sein größerer Bruder Crafter teilen werden.

Schon beim T4 hatte VWN in den letzten Monaten noch einen Absatzboom erlebt. Am Ende ihres Lebenszyklus sind die Modelle traditionell gefragt - zumal sie mit hohen Rabatten in den Markt gedrückt werden. Im vergangenen Jahr kam hinzu, dass sich auf einigen europäischen Märkten wie Großbritannien oder Spanien die Nachfrage kräftig belebte, wovon auch der T5 profitierte.

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