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Niedersachsen Hannovers Mieten steigen um 18,5 Prozent
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Hannovers Mieten steigen um 18,5 Prozent
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08:57 27.10.2014
Zu vermietender Wohnraum, aufgenommen am in Brandenburg an der Havel. Quelle: Symbolbild/dpa
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Hannover

Die niedersächsische Landeshauptstadt liegt damit im Mittelfeld beim bundesweiten Vergleich von zwei Millionen Wohnungsangeboten, wie die „Bild am Sonntag“ vorab berichtete. An der Spitze stehen Hannovers Nachbarstadt Wolfsburg mit einer Mietsteigerung von 40,7 Prozent und die Bundeshauptstadt Berlin mit 31 Prozent. Am unteren Ende der Rangfolge stehen die nordrhein-westfälischen Städte Wuppertal (4 Prozent), Hagen (4,3 Prozent) und Remscheidt (4,7 Prozent).

In Hannover allerdings relativiert sich die Steigerungsrate von 18,5 Prozent beim Blick auf Trends und das Gesamtbild. Zwar liegen die Quadratmeterpreise bei Neubauten in angesagten Stadtteilen und Vierteln (List, Südstadt, Döhren, Linden) bereits deutlich über 12 Euro. Jedoch lässt sich in Stadtteilen wie Badenstedt, Vinnhorst, und Stöcken noch immer eine günstige Wohnung finden - wenn auch nicht mehr auf dem Preisniveau früherer Jahre: Die Hannoveraner waren lange Zeit von einem Durchschnittsmietpreis von rund 5,50 Euro pro Quadratmeter verwöhnt.

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Dabei bietet die Mietsteigerung auch einen positiven Effekt: Da höhere Mieten zu erzielen sind, gibt es inzwischen in Hannover rege Bautätigkeit. Rund 8000 neue Wohnungen werden in den nächsten Jahren entstehen - und den Markt entspannen.

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