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Niedersachsen Ex-Manager Oliver S. und VW streben gütliche Einigung an
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Ex-Manager Oliver S. und VW streben gütliche Einigung an
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14:49 14.02.2018
Der verurteilte und entlassene VW-Manager Oliver S. und VW wollen sich außergerichtlich einigen.
Der verurteilte und entlassene VW-Manager Oliver S. und VW wollen sich außergerichtlich einigen. Quelle: Symbolbild/Friso Gentsch
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Wolfsburg/Braunschweig

  Nach der fristlosen Kündigung streben der frühere VW-Manager Oliver S. aus Stadthagen und das Unternehmen eine außergerichtliche Einigung an. Beide Parteien möchten Gespräche über die Möglichkeiten einer Verständigung führen, teilte das Arbeitsgericht Braunschweig am Mittwoch mit. Ein für kommenden Montag anberaumter Gütetermin wurde aufgehoben. Dort hatte der in den USA verurteilte S. im Januar eine Kündigungsschutzklage eingereicht.

 Über seinen Anwalt hatte der 49-Jährige damals erklären lassen, dass er die Kündigung für rechtswidrig halte, weil er sich an Weisungen des Unternehmens gehalten habe. Volkswagen bestätigte am Mittwoch, dass der Gerichtstermin auf Wunsch beider Seiten aufgehoben wurde. Die Aufhebung ändere aber nichts an der rechtlichen Bewertung des Sachverhalts, sagte ein Unternehmenssprecher. Zu weiteren Einzelheiten könne man sich aufgrund des laufenden Rechtsstreits nicht äußern. 

 S. war Anfang Dezember wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal wegen Verschwörung zum Betrug und Verstoßes gegen Umweltgesetze zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte sich nach einem Deal mit der US-Staatsanwaltschaft im August schuldig bekannt. 

 

Von dpa

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