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Niedersachsen Neuer Conti-Chef will keine Unternehmensteile verkaufen
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Neuer Conti-Chef will keine Unternehmensteile verkaufen
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12:06 19.09.2009
Trotz Krise und hoher Verschuldung will der neue Chef des Autozulieferers Continental keine Unternehmensteile verkaufen.
Trotz Krise und hoher Verschuldung will der neue Chef des Autozulieferers Continental keine Unternehmensteile verkaufen. Quelle: Ralf Decker (Archiv)
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Dies schließe ausdrücklich das Reifengeschäft und ContiTech ein.

Damit stellt sich der Nachfolger von Karl-Thomas Neumann gegen ursprüngliche Pläne von Vorstand und Aufsichtsrat, mit Blick auf den hohen Schuldenstand auch des Großaktionärs Schaeffler Unternehmensteile zu verkaufen. Zwar müsse Conti „weiterhin intensiv an der Refinanzierung arbeiten“. Allerdings gab sich Degenhart zuversichtlich: „Ich bin seit vier Wochen dabei und habe noch nichts gesehen, was nicht hinzubekommen wäre.“

Die wirtschaftlichen Aussichten in der anhaltenden Autokrise beurteilte Degenhart mit vorsichtigem Optimismus. „Wir glauben, dass unser Geschäft 2010 über dem Niveau von 2009 liegen wird. Eine Garantie dafür gibt es aber nicht.“ Die Möglichkeit von Kurzarbeit oder Entlassungen bei Conti will sich der Vorstandsvorsitzende daher offen halten. Bei einer Verschlechterung des konjunkturellen Umfelds könne nun mal kein Unternehmen ausschließen, Personalkosten weiter reduzieren zu müssen.

ddp