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14:11 11.04.2011
Wohnungen in niedersächsischen Großstädten, wie hier in Hannover, werden immer beliebter. Quelle: Michael Thomas (Archivbild)
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Zu den Gewinnern zählen demnach insbesondere Hannover, Braunschweig, Lüneburg und Oldenburg. Dagegen wird die Vermietung von Wohnungen zwischen Aurich und Cuxhaven und von Soltau bis Osterode schwieriger. Der vdw rät zur weiteren Modernisierung und Anpassung bestehender Wohnungen, zur Schaffung zusätzlicher Dienstleistungen für ältere Mieter. In den vom Bevölkerungsrückgang stark betroffenen Kommunen wie Salzgitter rät der Verband zum Abriss.

Die Studie nahm die Entwicklung des Wohnungsmarktes bis 2025 in den Blick. Wichtigste Erkenntnisse: Die Haushaltsgröße wird von derzeit 2,26 auf 2,16 Personen pro Haushalt abnehmen und die Nachfrage nach Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen kräftig zunehmen. Grund ist, dass die Zahl der Familien mit Kindern abnimmt, in den Großstädten steigt der Anteil junger Bewohner bis 25 Jahren. Mit wachsendem Durchschnittsalter der Bevölkerung muss das Angebot barrierefreier Wohnungen ausgeweitet werden.

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Zog es noch vor wenigen Jahren junge Familien ins Umland der großen Städte, so ist jetzt ein umgekehrter Trend absehbar: Ältere Menschen, deren Kinder aus dem Haus sind, kehren wieder in die Stadt mit all ihren Annehmlichkeiten zurück - vorausgesetzt, sie können ihr Häuschen im Grünen verkaufen.

Für die Stadt Hannover sagt die Studie eine wachsende Bevölkerung mit vergleichsweise jungem Durchschnittsalter voraus, die Nachfrage vor allem nach kleineren Wohnungen bleibt hoch. In der Region Hannover sinkt die Einwohnerzahl, die der Haushalte aber nicht. Allerdings wird der Anteil älterer Menschen kräftig steigen.

Salzgitter verliert bis 2025 nach der Prognose 22 Prozent seiner Einwohner, fast jede vierte Wohnung könnte dann leerstehen. Positiv indes ist die Entwicklung in Braunschweig: Die Zahl der Haushalte wächst. Dynamisch auch die Entwicklung in Oldenburg, wo der Wohnungsmarkt laut Studie der Entwicklung hinterherhinkt - hier könnte geeigneter Wohnraum knapp werden. Pessimistisch ist die Vorhersage für den Harz: Mit dem Wegzug junger Leute und fehlenden touristischen Impulsen droht weiterer Leerstand.

dpa

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