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Niedersachsen Porsche bietet Sperrminorität für Niedersachsen auch nach Fusion
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Porsche bietet Sperrminorität für Niedersachsen auch nach Fusion
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18:11 09.05.2009
Das Land Niedersachsen soll seine Sperrminorität selbst dann behalten, wenn das VW-Gesetz fallen sollte.
Das Land Niedersachsen soll seine Sperrminorität selbst dann behalten, wenn das VW-Gesetz fallen sollte. Quelle: David Hecker/ddp
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Dies sieht der Plan vor, den Porsche-Chef Wendelin Wiedeking laut „Spiegel“ den Eigner-Familien Porsche und Piëch nun präsentierte. Demnach sollen die beiden Familien auch in einem VW-Porsche-Konzern die größten Anteilseigner bleiben.

Das von der Deutschen Bank und Goldman Sachs erarbeitete Konzept sieht laut „Spiegel“ vor, dass die Familien an einem vereinten Volkswagen-Porsche-Konzern je nach Bewertung zwischen 45 und 55 Prozent der Aktien halten könnten. Das Land Niedersachsen käme auf einen Anteil zwischen 21 und 25 Prozent. Sitz der Konzernführung soll nicht Stuttgart sein, wo derzeit die Porsche Automobil Holding angesiedelt ist, sondern Wolfsburg oder Hannover.

Dem Bericht zufolge ist aber noch offen, ob das Konzept umgesetzt werden kann. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff ist nach „Spiegel“-Informationen nicht bereit, Risiken von Porsche in einen möglichen gemeinsamen Konzern mit Volkswagen zu übernehmen. Wulff sehe in den Milliarden-Aktienoptionen, die Porsche hält, ein unkalkulierbares Risiko.

afp