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Niedersachsen Kaufhof will Personal aufteilen
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17:20 27.02.2019
In den Filialen der Kaufhauskette Kaufhof sollen im Zuge der Fusion mit dem Rivalen Karstadt rund 1600 Stellen abgebaut werden. Quelle: dpa
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Frankfurt/Hannover

Die Warenhauskette Kaufhof will ihr Personal in Verkäufer und sogenannte Verräumer aufteilen, um Kosten zu sparen. Das verlautete am Mittwoch aus Betriebsratskreisen. Die Verräumer sollen demnach vor allem Regale auffüllen, aber keine Kunden beraten – und weniger Geld als ihre Kollegen verdienen.

Weitere Sparmaßnahmen hatte der neue Kaufhof-Mehrheitseigentümer Karstadt bereits im Januar angekündigt: In den Filialen sollen insgesamt rund 1600 Vollzeitstellen wegfallen, außerdem sind Lohnkürzungen geplant. Zumindest vorerst sollen aber keine Filialen geschlossen werden. Unklar ist, in welchen Filialen wie viele Stellen gestrichen werden sollen.

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Am Mittwoch sprachen Kaufhof-Betriebsräte in bundesweit 96 Betriebsversammlungen mit den Angestellten über die Pläne des Unternehmens. „Die Sorge um die Arbeitsplätze ist natürlich groß, aber auch die Kampfbereitschaft“, sagte der hannoversche Kaufhof-Betriebsrat Carsten Henne. Die Beschäftigten seien bei den vorliegenden Konzepten nicht bereit, auf Gehalt zu verzichten.

Kaufhof verhandelt nun mit Arbeitnehmervertretern über die Sparpläne. Die Gewerkschaft Verdi hat bereits ihre Forderungen formuliert. Sie erwartet den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen in den Filialen und einen Plan, wie das Unternehmen wieder profitabel werden kann. Die Aufteilung in Verkäufer und Verräumer sei dafür nicht nötig, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Zysik.

Von Frank-Thomas Wenzel und Christian Wölbert

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