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Niedersachsen Weniger Erwerbslose in Niedersachsen
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14:54 02.05.2012
Foto: In Niedersachsen haben 267.340 Menschen noch nicht den Weg in die Beschäftigung gefunden.
In Niedersachsen haben 267.340 Menschen noch nicht den Weg in die Beschäftigung gefunden. Quelle: dpa
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Hannover

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Niedersachsen im April weiter gesunken – wenn auch langsamer als noch im Vormonat. 267.340 Menschen meldeten sich arbeitslos, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Hannover mit. Das waren 4,9 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank von 6,8 Prozent im März auf 6,7 Prozent. Damit liegen die Zahlen für Niedersachsen unter dem bundesweiten Schnitt von 7,0 Prozent.

„Die im März eingesetzte Frühjahresbelebung hat sich im April fortgesetzt, allerdings fällt der Rückgang der Arbeitslosenzahl geringer aus als in den beiden Vorjahren“, erklärte der Regionalchef der Agentur, Klaus Stietenroth.

Wie schon im März ging die positive Entwicklung vor allem auf das Konto von Bauunternehmen und anderen wetterabhängigen Betrieben. Folglich profitierten weiterhin diejenigen am meisten, die typischerweise in diesen Branchen arbeiten: junge Männer unter 25 Jahren. Bei den jüngeren Arbeitslosen sank die Quote von 5,9 Prozent im März auf 5,6 Prozent.

Die Nachfrage nach Personal ist nach Agenturangaben weiterhin auf hohem Niveau, obwohl weniger freie Stellen neu gemeldet wurden. Fast 49.500 Arbeitsstellen sind in Niedersachsen derzeit nicht besetzt, das sind 10,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Weniger Personal wird vor allem in der Zeitarbeit und im Verarbeitenden Gewerbe gesucht.

In Bremen verzeichnet die Agentur einen leichten Anstieg der Arbeitssuchenden auf 37.921. Dort stieg die Quote von 11,5 Prozent im Vormonat auf 11,7 Prozent. Schwierig ist die Lage weiterhin vor allem für Langzeitarbeitslose – obwohl die Zahl der offenen Stellen wächst. „Der Anstieg von Arbeitslosigkeit bei gleichzeitig vielen freien Stellen deutet darauf hin, dass Angebot und Nachfrage oftmals nicht zusammen passen“, erklärte Stietenroth.