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Niedersachsen Winter lässt Arbeitslosigkeit in Niedersachsen steigen
Nachrichten Wirtschaft Niedersachsen Winter lässt Arbeitslosigkeit in Niedersachsen steigen
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11:59 01.02.2011
Quelle: dpa (Archiv)
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Die Arbeitslosigkeit in Niedersachsen ist im Januar wegen der frostigen Witterung spürbar angestiegen, liegt aber unverändert auf dem niedrigsten Niveau seit 18 Jahren. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte, stieg die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Dezember um 10,3 Prozent auf 312.054. Die Arbeitslosenquote legte von 7,1 Prozent auf 7,8 Prozent zu. „Der Januar ist immer einer der schwächsten Monate auf dem Arbeitsmarkt, da vor allem witterungsabhängige Betriebe ihr Geschäft ruhen lassen und Personal entlassen“, erläuterte der Agenturchef in Niedersachsen und Bremen, Klaus Stietenroth. Am generell positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt änderten die saisonbedingt gestiegenen Zahlen nichts.

Überdurchschnittlich vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen sind junge Leute unter 25 Jahren, hier betrug der Zuwachs binnen Monatsfrist 17 Prozent. „Zum Jahreswechsel endeten besonders viele Beschäftigungsverhältnisse, insbesondere befristete“, meinte Stietenroth. „Und solche finden sich unter Berufsanfängern besonders häufig.“ Um 7,3 Prozent rückläufig gegenüber dem Dezember war die Zahl der neu gemeldeten freien Arbeitsstellen. Mit 37.330 lag die Zahl aber weiterhin um gut ein Drittel über dem Wert von vor einem Jahr. Die höchste Arbeitslosenquote gab es im Januar in Goslar (10,1 Prozent), Emden (10,0) und Hannover (9,9), am niedrigsten war die Quote in Nordhorn (4,7), Verden (5,5) und Vechta (5,7).

Im Land Bremen stieg die Zahl der Arbeitslosen im Januar um 5,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, die Quote legte von 11,5 auf 12,1 Prozent zu. Der Anstieg lag in der Größenordnung der vergangenen drei Jahre.

dpa