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Wissen Angst vor Schweinepest: Vietnam schlachtet Millionen Schweine
Nachrichten Wissen Angst vor Schweinepest: Vietnam schlachtet Millionen Schweine
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13:32 31.05.2019
Vom Virus bedroht: Ferkel stehen in einer Box in einer Schweinezuchtanlage. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa
Hanoi

Wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag in der Hauptstadt Hanoi mitteilte, wurden allein in der vergangenen Woche 300.000 Schweine getötet. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) grassiert seit längerer Zeit auch in China. In vielen Ländern sind die Preise für Schweinefleisch deshalb gestiegen. Die Virusinfektion ist für Menschen ungefährlich, aber meist tödlich für Schweine.

Das Zentralkomitee von Vietnams Kommunistischer Partei warnte kürzlich bereits vor „großen wirtschaftlichen Schäden“, falls die Lage nicht unter Kontrolle gebracht werden könne. Nach amtlichen Angaben sind inzwischen die meisten vietnamesischen Provinzen davon betroffen, einschließlich der Hauptstadt Hanoi.

Größter ASP-Ausbruch in Polen verzeichnet

Die Afrikanische Schweinepest grassiert auch in einigen osteuropäischen Staaten. Nach einer vergleichsweise ruhigen Phase habe sich das Seuchengeschehen in Polen zuletzt wieder deutlich verschärft, berichtet das Fachmagazin „Agrarheute“. Demnach ist in einem großen Hausschweinebestand in der Wojewoschaft Podlachien im Osten des Landes die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Mit rund 8000 betroffenen Tieren sei es der bisher größte ASP-Ausbruch in Polen, zitiert das Magazin die Obere Veterinärbehörde.

Mit insgesamt 73 neuen ASP-Fällen seien in der Woche vom 13. bis zum 19. Mai wesentlich mehr infizierte Wildschweine registriert worden als in den Monaten zuvor – da wurden im Schnitt um die 40 Neuinfektionen verzeichnet.

Im September 2018 war die Virus-Infektion bei Wildschweinen in Belgien registriert worden und damit erstmals beim aktuellen Ausbruch in Westeuropa angekommen. Seit Januar baut Dänemark an der deutschen Grenze zum Schutz gegen die Afrikanische Schweinepest einen Wildschweinzaun.

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Von RND/dpa/so

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