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Wissen Niedersachse zum zweiten Mal Bundessieger bei „Jugend forscht“
Nachrichten Wissen Niedersachse zum zweiten Mal Bundessieger bei „Jugend forscht“
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13:39 24.05.2009
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Bereits zum zweiten Mal sei ein junger Niedersachse zum Sieger gekürt worden, teilte die Jury am Sonntag mit. Der 19-jährige Raphael Erranie habe für seine überzeugende Theorie über die Entstehung eines Rings aus Dunkler Materie in unserer Galaxie den Preis des Bundespräsidenten erhalten.

Der 20-jährige Steffen Strobel aus Bayern gewann den Preis der Bundeskanzlerin für die originellste Arbeit. Er entwickelte ein neuartiges Infrarotsystem, mit dem sich unter der Haut liegende Venen am Computerbildschirm visualisieren lassen. Ärzte können so gezielter Spritzen setzen. Zwei 19-jährige Auszubildende aus dem Saarland erhielten den Preis der Bundesforschungsministerin für die beste interdisziplinäre Arbeit. Jonas Barnickel und Markus Görgen optimierten den Arbeitsablauf des sogenannten Härtens, bei dem Werkzeuge aus Stahl nach starker Erhitzung für eine höhere Widerstandsfähigkeit in einem Ölbad geschwenkt werden. Der Preis der Kultusministerkonferenz der Länder „Jugend forscht Schule 2009“ ging an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Erfurt.

In einzelnen Fachgebieten von Mathematik, Naturwissenschaften und Technik wurden außerdem jeweils fünf erste Preise vergeben, die mit 250 bis 1500 Euro dotiert sind. Ziel von „Jugend forscht“ ist es, besondere Leistungen und Begabungen von Kindern und Jugendlichen zu fördern und sie langfristig für diese Themen zu begeistern. Der Wettbewerb wurde 1965 von „Stern“-Gründer Henri Nannen ins Leben gerufen, ausgerichtet wird er gemeinsam von der Stiftung Jugend forscht e.V. und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

ddp