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Wissen Online-Games der Kinder: So verhindern Eltern teure In-Game-Käufe
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19:41 19.08.2019
In-Game-Käufe sind verlockend für Kinder - und teuer für Eltern. Häufig lassen sich aber die Spiel-Einstellungen verändern, damit Kinder keine In-Game-Käufe mehr tätigen können. Quelle: picture alliance/dpa
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Berlin

Eltern können bei ihren PC spielenden Kindern in bestimmten Fällen Einschränkungen vornehmen, wie die Verbraucherzentrale (VZ) Rheinland-Pfalz schreibt. Teure In-Game-Käufe kommen zustande, wenn Spieler beispielsweise zusätzliche Lebens- oder Energiepunkte erwerben. Aber sie lassen sich verhindern.

Kaum Angaben zu Kosten

Bei Minderjährigen gilt zwar: Ohne Zustimmung der Eltern sind hohe In-Game-Käufe unwirksam. Doch nicht immer war es möglich, unautorisierte Käufe problemlos zu reklamieren. Das zeigt eine Untersuchung der VZ Rheinland-Pfalz: Einige der 14 untersuchten Spiele-Anbieter erstatteten die Beträge, andere nicht.

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Keiner der 14 untersuchten Anbieter wies vor dem Kauf oder vor der Registrierung auf weitere Kosten hin. Auch auf den Webseiten der Spiele-Anbieter gab es bei fünf von 14 keine Angaben zu In-Game-Käufe.

Altersempfehlungen sind selten

Nach Angaben der Verbraucherschützer suchen Eltern bei vielen Anbietern auch vergeblich nach Informationen, ab welchem Alter das Spiel geeignet ist. Denn die Verpflichtung eine Alterskennzeichnung anzugeben, gilt nicht bei ausschließlich online vertriebenen Spielen.

Wer Probleme oder negative Erfahrungen mit Online-PC-Spielen gemacht hat, kann sich online bei dem Marktwächter-Team beschweren.

RND/dpa

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