Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Wissen Scheidung: Hohe Gebühren beim Ändern der Baufinanzierung
Nachrichten Wissen Scheidung: Hohe Gebühren beim Ändern der Baufinanzierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:31 05.06.2019
Eine Scheidung an sich kann schon teuer sein. Wenn dann noch der Finanzierungsvertrag der Immobilie geändert werden muss, sollte man sich vorher genau informieren. Hier können hohe Gebühren anfallen. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
Düsseldorf

Bei einer Scheidung muss meist auch der Finanzierungsvertrag für die Immobilie geändert werden. Das Problem: Je nachdem, welche Variante gewählt wird, werden dafür mitunter hohe Gebühren fällig. Das zeigt eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW bei zwölf Geldinstituten. Eine Übersicht:

Haftungsentlassung: Ausstieg aus dem Vertrag

Bei dieser Variante übernimmt einer das Eigenheim, der Ex-Partner steigt aus dem Vertrag aus. Im Bankenjargon wird das als „Haftungsentlassung eines Schuldners“ bezeichnet. Die niedrigste Gebühr für diese Leistung lag bei 150 Euro. Da in diesem Fall aber grundsätzlich 0,5 Prozent der Kreditsumme in Rechnung gestellt werden, könnten die Kosten auch weit höher sein. Bei einem Darlehensstand von 250 000 Euro müsste der Kunde 1250 Euro zahlen.

Lesen Sie auch:
Ehegattentestament wird bei Scheidung unwirksam

Umschreibung: Eigenheim wird übertragen

Das Eigenheim hat bislang einer der beiden ehemaligen Partner allein finanziert. Künftig soll es der andere übernehmen. Der Darlehensvertrag muss auf den neuen Schuldner umgeschrieben werden. Der günstigste Fixpreis lag bei 700 Euro. Ein Institut bot hier zwar einen Mindestpreis von 560 Euro. Zugleich wurden aber auch hier 0,5 Prozent der Darlehenssumme verlangt.

Austausch: Neue Immobilie wird erworben

Das Eigenheim wird verkauft, aber einer der Kreditnehmer erwirbt direkt im Anschluss eine neue Immobilie. Soll dabei der bisherige Kreditvertrag weitergeführt werden, ist eine Änderung des Beleihungsobjektes erforderlich. Hierfür müssen Kunden bei den meisten Anbietern um die 700 Euro zahlen. Einige Geldinstitute verlangten aber auch mehr: Bis zu 1200 Euro Gebühren wurden fällig.

Auch interessant:
Neue EU-Regeln für die Scheidung internationaler Ehepaare

Von RND/dpa

Schweißtreibendes Wetter stellt Berufstätige vor so manches Problem: Wie locker darf das Outfit im Büro sein? Und wie übersteht man stickige Meetings souverän? Image-Trainerin Imme Vogelsang gibt Tipps.

05.06.2019

Das in Asien vorkommende Nipah-Virus gilt als höchst gefährlich. Es ist ansteckend, kann tödliche Hirnhautentzündung verursachen – und es gibt bislang keine Impfung oder wirkungsvolle Behandlung dagegen. Hoffnung macht eine klinische Studie an Affen.

05.06.2019

Ob Laufrad, Roller oder Fahrrad – sobald Kinder laufen können, interessieren sie sich auch für Fahrzeuge. Was Eltern beachten sollten, damit der Nachwuchs sicher unterwegs ist, lesen Sie hier.

05.06.2019