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Auetal K 62 zwischen Antendorf und Wiersen wieder frei
Schaumburg Auetal K 62 zwischen Antendorf und Wiersen wieder frei
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22:43 31.07.2019
Freie Fahrt haben Autofahrer ab sofort auf der K 62 zwischen Antendorf und Wiersen. Quelle: tw
Auetal

Damit entfällt für Verkehrsteilnehmer der lange (Um-)Weg über Klein Holtensen und Hattendorf. Nur die offensichtlich makellose Asphaltdecke sowie die noch frischen weißen Markierungen für den Rand- und Mittelstreifen zeugen davon, dass dort noch vor Kurzem gearbeitet wurde. Dass die Ortsverbindung nach vierwöchiger Sperrung wieder frei ist, das hatte sich aber selbst am Mittwoch noch nicht überall herumgesprochen: Zwischen Antendorf und Wiersen war über Stunden nicht ein einziges Fahrzeug unterwegs.

Die Sanierung der 2815 Meter langen Fahrbahn durch die Firma Strabag war nach Aussage der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, vergleichsweise einfach gewesen. Strabag hatte zunächst die obere Fahrbahnschicht abgefräst und das abgetragene bituminöse Material zum Abtransport in Lastwagen gekippt. Danach wurden die Bankette befestigt und schließlich eine neue Asphaltschicht aufgebracht.

Noch keine Freigabe zwischen Kathrinhagen und Borstel

Derweil müssen sich diejenigen, die noch immer auf eine Teilfreigabe der Kreisstraße 65 zwischen Kathrinhagen und der Siedlung Borstel warten (wir berichteten) weiter in Geduld üben. „Das Ganze war nicht mehr als eine Idee“, schränkt Uta Weiner-Kohl auf Nachfrage ein. Ob die Baufirma inzwischen mit dem Landkreis Schaumburg als untere Verkehrsbehörde gesprochen habe, wisse sie nicht. Die stellvertretende Leiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr: „Allerdings ist es ja nicht so, dass da jetzt von der Strabag nicht weitergebaut wird. Ich selbst sehe das kritisch und halte eine Öffnung daher für nicht sinnvoll.“

„Uns liegt immer noch kein Antrag der Baufirma auf eine Öffnung der Baustelle vor“, erklärte Anja Gewald, Pressesprecherin des Landkreises Schaumburg, am Mittwoch auf Anfrage. Besagte Öffnung war nach Auskunft der Landesbehörde bei der jüngsten Baubesprechung von allen Beteiligten befürwortet worden. Sie sollte bis zum 12. August beschränkt sein – dem Tag, an dem der Radwegbauer als Nachunternehmer der Firma Strabag seine Betriebsferien beendet und mit dem Auftragen des Betons beginnen will.

Von Thomas Wünsche