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Auetal Trinkwasser reicht noch
Schaumburg Auetal Trinkwasser reicht noch
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12:00 19.07.2018
Quelle: la
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Auetal

Man habe ein relativ gutes Polster aus dem vergangenen Jahr. „Der verregnete Herbst und Winter 2017 hat die Grundwasserstände erheblich verbessert – und davon zehren wir jetzt“, so Volker. „Mit dem Wasservorrat kommen wir gut durch den Sommer, auch wenn der noch länger dauert.“

„Trotzdem haben wir gegenwärtig keine Versorgungsprobleme“, sagte Werner Volker, Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordschaumburg.

Außerdem merkte Volker an, dass seine Regentonne gerade wieder gefüllt sei. Trotzdem könnte man ohne Bedenken die Blumen im Garten mit Wasser aus der Leitung gießen oder auch einen Gartenschlauch anschließen und Gemüse sowie den Rasen mit Wasser versorgen. „Das Rasensprengen sehen wir zurzeit allerdings wirklich selten. Bei der andauernden Trockenheit bringt das auch nichts“, so Volker.

Die Qualität des Trinkwassers sei im Auetal sehr hoch und das Wasser „ein wahrer Genuss“. Dafür sorgt der Wasserverband Nordschaumburg durch regelmäßige Überprüfungen – und wenn es notwendig ist, dann wird sofort reagiert. Zum Beispiel in Bernsen, wo es immer mal wieder zu Problemen mit der Reinheit des Trinkwassers gekommen war. Dort hat der Wasserverband Nordschaumburg einen Trinkwasserbehälter gebaut. In dem holzverkleideten Gebäude stehen zwei große Stahlbehälter, die jeweils 75 Kubikmeter Wasser fassen. „Beide Speicherbehälter sind voll, und die Anlage ist im Einsatz“, erklärt Volker.

Vorstellung im September geplant

Das Bauwerk soll den Bürgern übrigens im September vorgestellt werden. „Wir wollen dort noch das Außengelände gestalten und dann interessierte Auetaler zu einer Informationsveranstaltung mit Besichtigung einladen“, verspricht der Geschäftsführer des Wasserverbandes.

Übrigens: Der durchschnittliche Wasserverbrauch der Haushalte im Versorgungsgebiet des Wasserverbandes Nordschaumburg liegt bei 125 Liter pro Einwohner und Tag.

Die größte Menge des täglichen Wasserverbrauchs benötigen die Deutschen statistisch fürs Baden, Duschen und für die Toilettenspülung. Für Ernährungszwecke brauchen die Bundesbürger nur vier Prozent des täglichen Bedarfs.

Ein tropfender Wasserhahn ist zum Beispiel ein Wasserverschwender: Selbst wenn er nur alle zwei Sekunden tropft, gehen pro Jahr rund 800 Liter Wasser verloren.

Und noch ein anschauliches Beispiel: Mit einem Kubikmeter – also 1000 Litern Wasser – kann man 5555 Tassen Kaffee trinken, sich 2600-mal die Zähne putzen und 400-mal die Hände waschen, aber nur zehnmal baden. la