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Bückeburg Ortsteile Der neue Stolz der Brandschützer
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21:21 03.12.2010
Der Röcker Ortsbrandmeister André Broisch und der Bückeburger Stadtbrandmeister Marko Bruckmann präsentieren das neue Einsatzfahrzeug. Quelle: wk
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Bei aller Freude über das moderne Einsatzfahrzeug ging der offizielle Übergabetermin am Mittwochabend zügig über die Bühne. Statt der bei ähnlichen Veranstaltungen oft langen Wortbeiträge fassten sich die Redner diesmal kurz. Ursächlich hierfür war die schneidende Kälte mit einer gefühlten Minustemperatur im mittleren zweistelligen Bereich, der sich die vor dem Feuerwehrgerätehaus angetretenen Aktiven ausgesetzt sahen.
So betonte der Bückeburger Bürgermeister Reiner Brombach nur knapp, dass die Stadt Bückeburg auch mit dem jetzt angeschafften TSFW ihr Versprechen erfüllt, die einzelnen Feuerwehren im Stadtgebiet so auszustatten, dass sie ihre Aufträge gut erfüllen können. Dabei wies er jedoch darauf hin, dass die Ersatzbeschaffung für das nun ausgemusterte 29 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug ohne die finanzielle Unterstützung des Landkreises Schaumburg nicht möglich gewesen wäre. Dieser habe sich mit 20 000 Euro an der Finanzierung des neuen Fahrzeugs beteiligt.
Von einem „großen Tag“ für die Freiwillige Feuerwehr in Röcke sprach denn auch Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote, bevor das TSFW vom Pastor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Petzen, Heinz Schultheiß, gesegnet wurde. Hierbei gehe es in erster Linie um die Menschen, die das Feuerwehrfahrzeug im Einsatzfall bedienen und damit einen „lebenswichtigen Dienst“ verrichten, erklärte der Geistliche. Zusätzlich zum Mut und zur Selbstlosigkeit der aktiven Feuerwehrleute müsse aber auch deren technisches Gerät funktionieren.
Im Anschluss an den offiziellen Teil wartete im Feuerwehrgerätehaus eine wärmende Suppe auf die Teilnehmer. Dort war von Ortsbrandmeister André Broisch zu erfahren, dass sich das neue Einsatzfahrzeug unter anderem dadurch auszeichnet, dass es wegen des 750 Liter fassenden Wassertanks eine sofortige Brandbekämpfung vor Ort ermöglicht. Außerdem könne man zwei der vier an Bord befindlichen Atemgeräte bereits während der Anfahrt anlegen, was ebenfalls ein großer Vorteil sei.

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