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Bückeburg Stadt 170 Bückeburger Schulanfänger in zwölf Klassen
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt 170 Bückeburger Schulanfänger in zwölf Klassen
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07:44 15.08.2019
Für 170 Jungen und Mädchen beginnt der "Ernst des Lebens". Quelle: dpa
Bückeburg

Wie eine Umfrage der Redaktion zeigt, warten gute Lernbedingungen auf sie: Die Klassen sind zumeist klein, die Unterrichtsversorgung wird als gut beurteilt. Die Grundschule Am Harrl ist die größte in Bückeburg. Wie Rektorin Antje Kronenberg mitteilte, werden wieder fünf erste Klassen gebildet – davon zwei im Förderschulzweig „Sprache“. 15 Kinder starten im Sprachheilbereich, 55 Jungen und Mädchen in den übrigen Klassen. Kronenberg bewertet die Unterrichtsversorgung an ihrer Schule als „stabil“.

In der zweiten städtischen Innenstadtschule Im Petzer Feld werden 28 neue Kinder erwartet, die zwei Klassen bilden. Schulleiterin Melanie van de Vorle ist „zufrieden“ mit der Personalsituation an der Schule. In der Innenstadt waren vor Kurzem die Schuleinzugsbezirke geändert worden. Ziel war es, mehr Kinder Im Petzer Feld zu beschulen, weniger an der Ulmenallee.

Zwei Stufen gemeinsam

Ein besonderes Einschulungssystem hat die Immanuel-Grundschule, die sich in privater Trägerschaft befindet. Dort werden in zwei Eingangstufenklassen die ersten beiden Jahrgänge gemeinsam unterrichtet. Die älteren Kinder dieser Klassen sind schon ganz gespannt auf die 20 Neulinge, die in diesem Jahr angemeldet wurden.

„Absolut in Ordnung“, findet Rektor Frank Suchland die Unterrichtsversorgung an der Grundschule Evesen. Hundert Prozent des Unterrichts an seiner Schule könnten auch erteilt werden. Suchland freut sich im Interesse der Schüler über kleine Klassen: 30 Kinder verteilen sich auf zwei erste Klassen.

Neue Klasse mit 22 Schülern

In Meinsen wird eine neue erste Klasse mit 22 Jungen und Mädchen gebildet. Auch dort gibt es bezüglich der Unterrichtsversorgung nichts zu klagen. Schulleiterin Ingrid Schultz: „Keine Probleme!“

An ihrem ersten Schultag erwartet die 170 Abc-Schützen und ihre Familien an allen Schulen ein ähnliches Programm. Es gibt die Möglichkeit zur Teilnahme an Einschulungsgottesdiensten, in den Schulen warten dann bunte Feiern. Ältere Schüler haben dafür meist ein kleines Programm vorbereitet. Während die Kinder in ihrer ersten Schulstunde in ihren Klassen Mitschüler und Lehrer kennenlernen, gibt es für Eltern und Angehörige häufig eine kleine Cafeteria. Dort engagieren sich auch Elternrat und Fördervereine.

Bereits am heutigen Donnerstagnachmittag gibt es zwei weitere Einschulungsfeiern. Das Gymnasium Adolfinum begrüßt 119 Fünftklässler, auch an der Oberschule starten die Neuankömmlinge mit einer kleinen Feier.

Von Karsten Klaus