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Bückeburg Stadt DRK mit neuem Vorstand
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt DRK mit neuem Vorstand
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08:32 03.05.2017
Sven Lampe (von links) Kerstin Nottmeyer, Heiko Büsing, Roberto Heller, Peter Lampe, Kirsten Büsing und Ingrid Köpper bilden den Vorstand des DRK-Ortsvereins. Quelle: bus
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Bückeburg

Gerstenbergs Nachfolge tritt Sven Lampe an. Der stellvertretende Bereitschaftsleiter wurde für ein, alle anderen Kandidaten für drei Jahre gewählt. Den Posten der Schatzmeisterin übernimmt Kirsten Büsing von Ingrid Köpper, Roberto Heller folgt im Amt des Schriftführers auf Arno Franke. Die bisher von Barbara Springer ausgefüllte Stellvertreter-Position blieb zunächst unbesetzt.

Das Führungsgremium komplettieren Peter Lampe und Kerstin Nottmeyer als Beisitzer sowie Bereitschaftsleiter Heiko Büsing. Die in den „Jetenburger Hof“ einberufene Versammlung fällte sämtliche Entscheidungen einstimmig.

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Während der von Lampe moderierten Zusammenkunft erhielten zahlreiche Vereinsmitglieder Anerkennungsurkunden für ihr Engagement im Rahmen der Flüchtlingshilfe. Zu den Ausgezeichneten zählten Kirsten Büsing, Jan Bonorden, Moritz Stamm, Susanne Albrecht, Tobias Aldag, Markus Heine, Marvin Kastner, Ute Kastner, Benjamin Löhr und Heiko Büsing.

Weniger Mitglieder, mehr Tafel-Kunden

Der Kreisverbandspräsident Bernd Koller machte zudem auf den Rückgang der Mitgliederzahlen – kreisweit innerhalb von zehn Jahren von rund 7000 auf rund 5200 – und den Anstieg der Kundenzahlen bei den vom DRK betreuten Tafeln aufmerksam. Innerhalb eines Jahres waren die von 2400 auf 3400 gewachsen (wir berichteten). Die Altersarmut sei in Schaumburg angekommen, die Politik sei jetzt gefordert.

Heiko Büsing bilanzierte im Report der Bereitschaft alles in allem von 192 Helfern geleistete 1507 Einsatzstunden. Das Können der DRK-Fachleute war bei 75 Hilfeleistungen und elf Übergaben an den Rettungsdienst gefragt. Das Einsatzspektrum reichte von kleinen Sportveranstaltungen bis zu Großdiensten wie Mittelalter-Spektakel und Weihnachtszauber.

Im Berichtszeitraum kamen Sonderengagements bei „Rock im Bergbad“ und dem „Tag der Bundeswehr“ sowie Realeinsätze in einem Pflegeheim, bei einem Lagerhallenbrand und einer Autobahn-Verpflegungsaktion hinzu.

Über 5000 Stunden im Einsatz

Im Rahmen von 43 Sanitätsdiensten verbuchten die Rotkreuzler 5656 Einsatzstunden; auf Ausbildungs- und Dienstabende entfielen 3761 Stunden. „Macht insgesamt 9417 Stunden“, fasste Büsing zusammen. In der Liste der absolvierten Dienststunden rangierte Benjamin Löhr (334 Stunden) vor Tobias Aldag (270) und Jan Bonorden (219).

Der von Ingrid Köpper vorgelegte Kassenbericht hielt bei Einnahmen von rund 35.000 Euro und Ausgaben von rund 32.000 Euro einen Überschuss von rund 3000 Euro fest. Der Ortsverein kalkuliert für das laufende Jahr mit einem Haushalt in Höhe von rund 33.000 Euro. bus