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Bückeburg Stadt Entscheidung vertagen?
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Entscheidung vertagen?
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00:17 22.06.2018
Quelle: pr.
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Bückeburg

Die WIR-Fraktion könne sich dem von der CDU erneuerten und von der Fraktion vorgeschlagenen runden Tisch anschließen, so die Fraktion gegenüber der Presse. Die Verwaltung hat Vorwürfe der Politik zurückgewiesen, nicht das Gespräch mit der Schule gesucht und geführt zu haben. „Wir haben um den Jahreswechsel herum Gespräche mit dem Gymnasium Adolfinum geführt“, sagte Fachgebietsleiter Christian Schütte gegenüber dieser Zeitung.

Die WIR-Fraktion zeigt sich erfreut, dass sich die CDU-Spitze der Anregung von WIR aus einem Schreiben vom Februar an Bürgermeister und Fraktionen nun anschließen könnte. Gleichzeitig gibt sie sich „verwundert“, dass die Vorsitzende des zuständigen Ausschuss für Jugend und Familie, Iris Gnieser (CDU), bereits den Baubeginn für den Herbst angekündigt und die Diskussion über die Anlage für sich und die anderen Ratsmitglieder als beendet erklärt hat.

Veränderte Meinung der CDU

Die Meinung der CDU habe sich nun „plötzlich“ wieder geändert, teilte WIR-Fraktionschef Andreas Paul Schöniger mit. Die Union sattele nun auf den WIR-Vorschlag um. Auf Grundlage der Diskussion im Forum Bückeburger Sportvereine habe seine Fraktion bereits Ende Februar in einem Schreiben an den Bürgermeister und Fraktion darum gebeten, das Thema nochmals auf breiter Basis zu besprechen, weil nicht alle Betroffenen miteinander an einem Tisch gesessen hätten, um „diese unglückliche Entwicklung innerhalb unserer Gesellschaft in der Stadt Bückeburg zu verhindern“. Noch in jüngster Vergangenheit sei den Ratsmitgliedern in einer Sitzung durch die Verwaltung „suggeriert“ worden, dass es keine neuen Erkenntnisse gebe, so Schöniger.

Der Dialog hätte bereits seit 2014 geführt werden müssen, so Schöniger weiter. Nun drei Wochen vor einer Entscheidung einen runden Tisch zu fordern, sei schon fast zu spät: „Schulleitung, Lehrerschaft und Schüler-Elternvertreter sowie Teile der Verwaltung dürfen jetzt nicht als Sündenböcke abgestraft werden, weil an anderer Stelle trotz steter Nachfragen nicht richtig reagiert wurde.“ Die Entscheidung der Gesamtkonferenz solle in den Herbst vertagt werden, denn dann seien alle Argumente auf Augenhöhe ausgetauscht worden, sagt der WIR-Fraktionschef abschließend.