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Bückeburg Stadt Erster Bückeburger Streetfood-Markt
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Erster Bückeburger Streetfood-Markt
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18:14 02.05.2017
Dalya Allahib serviert einen „Spicy Spice“-Hotdog. Quelle: jp
BÜCKEBURG

Der Tag kombinierte das Aufstellen des Maibaums mit einem verkaufsoffenen Sonntag und dem ersten Streetfood-Markt in der Fußgängerzone. Das sorgte für Besucherscharen bis in den Abend.

Veranstaltet wurde dieser erste Bückeburger Streetfood-Markt von den Schwestern Mirjana und Sonja Schütze, die seit zwei Jahren derartige Events im Raum Hannover organisieren. Inzwischen eilt den Schwestern der Erfolg voraus. In diesem Jahr werden sie mit ihrem Angebot unter anderem in Hannover, in Wunstorf im Steinhuder Scheunenviertel präsent sein.

Milchshales für den Zuckerhaushalt

In Bückeburg fielen nicht nur die großen Trucks eines Burger-Anbieters und eines Hotdog-Spezialisten ins Auge, sondern auch ein gewaltiger American Smoker, in dem bei 120 Grad aus gepökeltem Nackenfleisch Pulled Pork wird, welches dann zusammen mit Paprika, Peperoni und Sauerkraut genossen werden konnte. Für den Zuckerhaushalt gab es Shakes aus Milch, Schlagsahne, Eis und diversen daruntergemischten Knuspereien. Wer es lieber etwas herber mochte, fürden gab es diverse Bierspezialitäten.

Das Fazit der Organisatoren lautete schließlich: Toll, aber in einigen Bereichen durchaus noch verbesserungsfähig. Tausende Besucher waren in der Stadt – mit der Folge, dass einige der elf Stände bereits gegen 16 Uhr ein „Ausverkauft“ melden mussten.

Nachschub musste her

Und als sich der Foodmarkt dem Ende neigte, war beim Maibaumaufstellen kaum noch ein Durchkommen. Auch hier war der Andrang schlussendlich so groß, dass zwischendurch selbst die Bratwürstchen ausgingen und erst Nachschub herangekarrt werden musste. Den Widrigkeiten zum Trotz nennt Wirtschaftsförderin und BSM-Vorstandsmitglied Bettina Remmert eine Wiederholung wahrscheinlich. Der Foodmarkt habe viele junge Menschen in die Stadt gelockt. Auch der Einzelhandel auf seine Kosten gekommen.

Dass zum Teil das Essen bereits ausgegangen war, sei darauf zurückzuführen, dass eine derartige Veranstaltung das erste Mal in Bückeburg stattgefunden hat und die Erfahrung fehlte. Remmert hat noch ein weiteres Problem ausgemacht: „Definitiv waren zuwenig Mülleimer aufgestellt.“

Das Zusammenfallen der Ereignisse – Streetfood, verkaufsoffener Sonntag, Aufstellen des Maibaums, NDR-Kultbühne – nennt Maibaum-Organisator Albert Brüggemann „phänomenal“. Selten habe er den Marktplatz so voll gesehen.

Ob es eine Wiederholung mit der Kultbühne geben wird, ließ Brüggemann offen. Zum einen ist im kommenden Jahr der Maifeiertag an einem Dienstag, zum anderen sei die Kultbühne „nicht ganz günstig“. rc, jp