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Bückeburg Stadt Alte Fahrschule abgerissen: Neubau soll bis 2021 fertig sein
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Alte Fahrschule abgerissen: Neubau soll bis 2021 fertig sein
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11:12 24.05.2019
Bagger machen der ehemaligen Fahrschule Ernst an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee den Garaus und schaffen Platz für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses.
Bagger machen der ehemaligen Fahrschule Ernst an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee den Garaus und schaffen Platz für den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses. Quelle: fh
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Bückeburg

Mit dem Abriss der ehemaligen Fahrschule Ernst und des inzwischen umgezogenen Grillimbisses „Kalimera“ an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee geht der Bauboom in Bückeburg weiter und die Städtebausanierung Hannoversche Straße in die nun endgültig letzten Züge.

Nach dem Abriss: So lauten die konkreten Neubau-Pläne

Bagger sind angerückt und machen dem dreigeschossigen Altbau den Garaus, der bereits seit Monaten leer gestanden hatte.

Noch in diesem Jahr solle mit dem Bau eines ebenfalls dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses begonnen werden, wie Bauherr Hans-Joachim Marin auf Anfrage dieser Zeitung sagte. Im Erdgeschoss wird das Architekturbüro Roper einziehen, wie John Roper bestätigte, der auch für Entwurf und Umsetzung des Neubaus verantwortlich zeichnet.

Bis 2021 sollen auf dem Areal Wohn- und Geschäftsräume entstehen.

Im ersten Obergeschoss ist eine Bürofläche etwa für Unternehmen aus der Baubranche oder aber Rechtsanwälte geplant. Im zweiten Obergeschoss entstehen drei kleinere Wohnungen, im dritten Obergeschoss schließlich ein Penthaus.

Wohn- und Geschäftshaus soll 2021 fertig sein

15 Monate Bauzeit sind nach Angaben von Roper für das Projekt veranschlagt, das 2021 fertiggestellt sein soll. Zur Investitionssumme wollte Marin keine Auskünfte geben: „Es wird schon in den Millionenbereich gehen.“ Mit der Stadt haben bereits zahlreiche Vorgespräche stattgefunden, der Bauantrag soll demnächst eingereicht werden.

Die Alt-Immobile war im Zuge des Städtebauförderungsprogramms Hannoversche Straße von der Stadt Bückeburg beziehungsweise dem ausführenden Bauträger gekauft worden. Beide hatten sich dann auf die Suche nach einem Investor gemacht, eine Suche, die sich in die Länge zog, bis letztlich Marin nach längeren Gesprächen als Investor gewonnen werden konnte.

Deshalb zog sich der Abriss-Start so lange hin

Der Abriss des Gebäudes war bereits seit Längerem geplant, zog sich aber auch hin, da zunächst alle Mieter ausziehen mussten.

Mehr zum Thema: Das steckt hinter dem Sanierungsgebiet Hannoversche Straße

Der Abriss werde noch aus dem Städtebauförderungsprogramm Hannoversche Straße bezuschusst, wie Baubereichsleiter Björn Sassenberg auf Anfrage dieser Zeitung sagte – obwohl das Förderprogramm bereits beendet ist.

Zusammen mit einer weiteren Baumaßnahme an der Bergdorfer Straße ist der Neubau an der Ecke von Obertorstraße und Ulmenallee dann tatsächlich das letzte Projekt. von Raimund Cremers